Verband fordert Aufbau von Lehrerreserve

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München - Angesichts vieler junger Lehrer ohne Festanstellung hat der Bayerische Philologenverband (bpv) den Aufbau einer Lehrerreserve auch an Gymnasien gefordert.

“Bayerns Volksschulen verfügen schon lange über eine mobile Lehrerreserve in vierstelliger Höhe, um Unterrichtsausfälle zu vermeiden“, sagte der bpv-Vorsitzende Max Schmidt am Montag laut Mitteilung in München. Das reichliche Angebot an Bewerbern könne auch zur Verbesserung der Lernbedingungen genutzt werden - beispielsweise zur Vermeidung von Unterrichtsausfällen und zur Verkleinerung der Klassen.

Nach Angaben des Verbandes haben sich rund 750 angehende Gymnasiallehrer, die ihre Ausbildung zum Februar beenden, um eine Einstellung in den Schuldienst beworben. Jedoch könnten nur 250 von ihnen mit der Übernahme in das Beamtenverhältnis rechnen. Außerdem sollen 70 Junglehrer verbeamtet werden, die bereits an den Gymnasien unterrichten.

Unter den Bewerbern ohne Zusage seien auch Kandidaten mit sehr guten Noten und gefragte Naturwissenschaftler, berichtet der Referendar- und Jugendverband (RJV). “Selbst der Notendurchschnitt von 1,5 aus zwei Staatsexamen genügt nicht in jedem Fall für eine Anstellung“, betonte der RJV-Vorsitzende Julius Müller.

dpa

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