Verhinderte Polizei einen Amoklauf an einer Schule?

München - Die Polizei hat möglicherweise einen Amoklauf an einer Münchner Schule verhindert. Rechtzeitig war sie auf einen jungen Mann aufmerksam geworden:

Bei dem potentiellen Amokläufer handelt es sich um einen Schüler einer Berufsschule in Schwabing. Der junge Mann war nach Angaben der Polizei im Unterricht Mitschülern durch sein Verhalten aufgefallen. Unter anderem soll er ein Buch über Amokläufe gelesen haben. Die Schulleitung schaltete die Polizei ein.

Beamten duchsuchten daraufhin die Wohnung der Eltern im Landkreis Dachau. Dabei wurden Spielzeugwaffen sichergestellt. Auch soll der Schüler auf einschlägigen Internetseiten gesurft sein. Polizeisprecher Peter Reichel: Der junge Mann hat sich sichtlich "für das Thema Amok interessiert".

Besonders brisant: Die Eltern des Berufsschülers sind Sportschützen und haben zwei Schusswaffen im Haus. Die Waffen waren aber sicher verwahrt.

Die Polizei nimmt den Vorfall sehr ernst. Reichel: "Wir sind rechtzeitig auf einen jungen Mann aufmerksam geworden, der ein Problem hätte werden können." Der Schüler wurde wegen des Verdachts der  Gemeingefährdung in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Allerdings sind die Dinge, die bei ihm gefunden wurden, strafrechtlich nicht relevant.

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