Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering bei "Game of Chefs" bei VOX

Game of Chefs: Vroni kocht Profis an die Wand

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Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering überzeugte bisher bei der TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX.
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Riedering - Einmal mehr hat Veronika Lutz bei der TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX überzeugt. Mit ihrem Fischgericht ließ sie die Profis blass aussehen - und gehörte zu den besten!

In der ersten Folge bei der TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX hat Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering die Chefköche begeistert und souverän die nächste Runde erreicht. Am Dienstagabend schaffte es die 31 Jahre alte Dreifach-Mutter in das rote Team von Chefkoch Holger Bodendorf (1 Stern). "Für mich war von vornherein klar, dass ich in sein Team will", erklärte sie im Interview mit rosenheim24.de. Für Bodendorf war sie das letzte verbliebene Puzzleteil seines Teams.

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Zusammen mit ihren vier Kollegen musste Vroni gegen die Teams der anderen beiden Juroren Christian Lohse (2 Sterne) und Christian Jürgens (3 Sterne) antreten. Innerhalb von 60 Minuten musste ein Fischgericht für eine 14-köpfige Jury gekocht werden, die aus Fischern und Fischexperten besteht.

Die Chefköche durften dabei jedoch nicht selbst Hand anlegen, sondern lediglich ihre Teams anleiten. Nur das Team, das die Spezialisten überzeugen konnte, schaffte auch den direkten Sprung in die nächste Runde. Für alle anderen Kochtalente galt es, im anschließenden Einzelkochen noch einmal zu überzeugen.

Vronis Team unterliegt knapp

Vronis Team musste ein gutbürgerliches Fischgericht zaubern. Die Riederingerin hatte auch schon eine Idee parat. Ein Mix aus Fisch und Gulaschsuppe. Für diese zeichnete sich Vroni verantwortlich. In 60 Minuten bereitete das Team Bodendorf ein Zanderfilet aus Kartoffelstampf mit Gulasch an weißer Fischsauce zu.

Nun hieß es warten, bangen und hoffen. Können Vroni und ihre Kollegen mit ihrem Gericht die Fisch-Jury überzeugen? Geht es für die fünf direkt in die nächste Runde?

Es war knapp am Ende, gereicht hatte es aber nicht. Das Team von Fischexperte Christian Lohse setzte sich durch. Damit war klar: Vroni musste ins Einzelkochen und sich mit einem Fischgericht ihrer Wahl erneut beweisen. Der Druck war groß, schließlich musste die Riederingerin nun gegen zahlreiche Profiköche bestehen.

Es wurde hektisch, jeder gab alles. Vroni präsentierte ihre ganz eigene Art zu kochen. "Bei mir sieht das manchmal etwas chaotisch aus", so die Riederingerin. Immer wieder lief sie kreuz und quer durch die Küche, weil sie etwas vergessen hat. "In dem Moment fällt mir dann auch nix mehr ein. Zwei Sekunden später, wenn ich schon am Platz bin, fällt mir doch etwas ein. Dann lauf ich wieder", erklärte Vroni mit einem Lächeln im Gesicht. "Dann komm ich wieder zurück, dann lauf ich wieder. Ich habe ein nach außen hin ein komisches Kochen."

Vroni legte alles in die Waagschale. "Ich schwitze, schwitze, schwitze", so die 31-Jährige. In einer Stunde zauberte sie eine pochierte Forelle auf Fenchelrisotto mit Pinienkern-Orangen-Estragon-Granulata. "Ich hoffe natürlich, dass nicht nur mein Chefkoch, sondern auch die anderen Chefköche total begeistert von meinem Gericht sind", so Vroni.

Chefköche von Vronis Fischgericht begeistert

Die Chefköche von links: Christian Lohse, Christian Jürgens und Holger Bodendorf (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Nun war der Moment der Entscheidung gekommen. Holger Bodendorf, Christian Lohse und Christian Jürgens verkosteten blind das Essen der Kandidaten und durften anschließend pro Gericht jeweils bis zu drei "Messer" verteilen. Ihr Fazit zu Vronis Gericht: "Da kann jemand was. Sehr gut", so Lohse bei der Blind-Verkostung. Vronis Chefkoch Holger Bodendorf schmolz ebenfalls dahin. Christian Jürgens hatte auch nur lobende Worte parat. "Da kannst du jetzt natürlich auch motzen, aber nur auf ganz hohem Niveau."

Die Verkündung der Moderatorin Silvia Schneider stand an. "In dem Moment, wo man vor den drei Köchen steht, hat man nichts im Kopf", betonte Vroni. Sie konnte aber schnell aufatmen. Zusammen mit Teamkollege Georgios Krokos schaffte sie es als erste in die nächste Runde. Gleich acht "Messer" haben die Chefköche für das Gericht der Riederingerin verteilt - fast das Maximum! Der Jubel kannte bei Vroni keine Grenzen: "Dass ich acht von neun Messern bekommen habe, ist natürlich super! Das fühlt sich total gut an. Wenn ich meine Familie anrufe, dann freut sie sich und ist bestimmt total stolz auf mich."

Hobbyköchin Bea Schulz hatte hingegen nichts zu feiern, sie musste die Show verlassen. Und die anderen Köche, vor allem die Profis, dürfen sich allmählich warm anziehen. Denn Hobbyköchin Vroni wird zur echten Gefahr. Das sehen auch die rosenheim24.de-User so. Bei unserem Voting stimmten 73,3 Prozent dafür, dass die Riederingerin es sehr weit schafft.

hy/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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