Verwirrung um verschwundene Statue

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Die Patrona Bavariae war seit Samstagabend verschwunden.

Rosenheim - Christian Glas, Kreisvorsitzender des Bayernbundes, vermutete einen Diebstahl hinter dem Verschwinden der Bronzefigur der Patrona Bavaria. Doch es war alles ganz anders...

„Das hat nichts mehr mit dem Brauch der ,Freinacht’ in den 1. Mai zu tun“, wetterte Christian Glas, Kreisvorsitzender des Bayernbundes. Er vermutete einen Diebstahl hinter dem Verschwinden der Patrona Bavariae, einer 85 Zentimeter großen Bronzefigur. Bis Samstag stand die Statue noch auf der Mariensäule im Riedergarten.

Bald steht die Bronzefigur wieder an ihrem angestammten Platz im Riedergarten.

Auch Alfred Dickert, Protokollführer beim Rosenheimer Bayernbund, war „ohnmächtig vor Wut“ über die Nachricht von Käthe Dinglreiter: „Sie hat am Samstag gegen 18 Uhr zufällig bemerkt, dass die Patrona Bavariae weg ist und sofort Alarm geschlagen.“ Zusammen mit Sohn und dem 13-jährigen Enkel sei Dickert gleich an Ort und Stelle gefahren und habe nach Spuren gesucht.

Schnell sei auch die Polizei da gewesen. „Alles hat seine Grenzen. Das ist kein Brauch mehr, das ist ein Verbrechen“, so Dickert.

Doch wie sich jetzt herausstellte, war die ganze Aufregung umsonst: Eine aufmerksame Bürgerin der Stadt Rosenheim hat am Freitag bemerkt, dass die Patrona auf ihrem Sockel enorme Schieflage hat. Sie verständigte daraufhin das Umweltamt Rosenheim. Der zuständige Chef beauftragte sofort die Stadtgärtnerei.

Von der Stadtgärtnerei wurde die stark beschädigte und durch Vandalismus verunstaltete Beschützerin Bayerns abgenommen und sicher in der Gärtnerei verwahrt. Dort wird sie derzeit instandgesetzt und mit verstärkten Halterungen am Mittwoch wieder an ihren ursprünglichen Platz montiert.

Jetzt kann die Figur auch am Freitag, um 19 Uhr, in die Maiandacht integriert werden.

Glas/ske/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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