Barbara Strell KiTa war "fachlich verwahrlost"

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Kolbermoor - Die KiTa Barbara Strell ist bundesweit erst die zweite Einrichtung, der die Betriebserlaubnis entzogen wurde. Eine Expertin begrüßt diesen Schritt - obwohl er bereits überfällig gewesen sei:

Wie das Oberbayerische Volksblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, wecken die Vorfälle rund um die KiTa Barbara Strell in Kolbermoor bundesweites Aufsehen. Dass einem Träger die Betriebserlaubnis für eine Kindertagesstätte entzogen wurde, sei deutschlandweit überhaupt erst zweimal geschehen, so Kinderschutz-Expertin Ursula Enders vom Kölner Verein "Zartbitter" gegenüber den OVB Heimatzeitungen. Es sei zu begrüßen, dass das Jugendamt in Rosenheim konsequent genug für diesen Schritt war. Ihrer Meinung nach sei der Schritt auch lange überfällig gewesen, nämlich seit Ende letztes Jahres: "Aus den mir vorliegenden Informationen war seinerzeit schon zu entnehmen, dass die KiTa fachlich verwahrlost war", so die Expertin gegenüber dem OVB.

Beispiellos sei jedoch die Dreistigkeit, mit der Vertreter der katholischen Kirche versucht hätten, Eltern und Jugendamt zu täuschen und instrumentalisieren. Verantwortliche hätten in diesem Fall versucht, ihre Verantwortungslosigkeit zu vertuschen.

Die Vorfälle an der KiTa Barbara Strell

Der Kindertagesstätte Barbara Strell war in der vergangenen Woche nach verschiedenen Vorfällen die Betriebserlaubnis entzogen worden. Die Diakonie übernahm als vorübergehende Trägerin das Ruder an der KiTa, so dass die Aufrechterhaltung des Betriebs gewährleistet werden konnte. Nachdem mehrere Vorwürfe laut wurden, dass Mitarbeiter grob mit Kindern umspringen würden, ging es im jüngsten Vorfall um ein Kind, das im Garten vergessen wurde. Während zwei Mütter berichten, sie hätten den Bub allein vor dem Eingang zur Kindertagesstätte wartend aufgefunden, schreibt die Pfarrei Wiederkunft Christi als ehemaliger Träger der KiTa auf ihrer Internetseite, der Bub hätte sich im Gebüsch versteckt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auch ovb-online.de oder in den OVB Heimatzeitungen.

Quelle: rosenheim24.de

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