Vortrag zur Salinengeschichte Rosenheims

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Das Hauptsudhaus der Saline mit Festschmuck zum Jubiläum 1935

Rosenheim - Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Saline Rosenheim hält Dr. Wolfgang Stäbler am Donnerstag im Lesesaal des Stadtarchivs einen Vortrag zur Salinengeschichte Rosenheims.

Am 24. September 1810 eröffnete Minister Montgelas in Rosenheim die zweitgrößte Saline Bayerns. Schon im Juli war die erste Sole über die von Salinenrat Georg Reichenbach erbaute, rund 80 Kilometer lange Soleleitung von Berchtesgaden nach Rosenheim gelangt. Anstelle des abgebrochenen Kapuzinerklosters und Salvatorfriedhofs, am jetzigen Standort der Stadthalle, entstand nun neben dem Markt eine kleine „Welt für sich“, mit eigenen sozialen Institutionen, die sich mit der zunehmenden Ausdehnung der Stadt ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem „Dorf in der Stadt“ entwickelte.

Als im Jahr 1910 das 100-jährige Bestehen der Rosenheimer Saline begangen wurde, waren die Feierlichkeiten bereits von Gerüchten über eine drohende Auflösung überschattet. Um die Jahrhundertwende trat nämlich das billigere Steinsalz aus norddeutscher Produktion in Konkurrenz zu dem in Rosenheim produzierten Siedesalz. Unter einem weitaus günstigeren Stern standen die Festlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum 1860, als der 200 Köpfe zählende Betrieb in hoher Blüte stand. Am 1. Juli 1958 wurde die Saline stillgelegt.

Einlass ist um 19 Uhr

 

Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim

 

Quelle: rosenheim24.de

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