Stadträte sorgen sich um Heckscher-Klinik

Eltern sollten "auf die Barrikaden gehen"

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Der psychiatrischen Ambulanz der Heckscher-Klinik in Waldkraiburg droht das Aus

Waldkraiburg - Der Ambulanz der Heckscher-Klinik droht das Aus. Die Stadträte fanden dafür deutliche Worte, Eva Köhr nannte die Situation "eine Unverschämtheit".

Die drohende Schließung der Heckscher Klinik in Waldkraiburg machte Eva Köhr zum Thema in der Stadtratssitzung. Die Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Siemensstraße sei eine "sehr wichtige Einrichtung" für Waldkraiburg. Die CSU-Stadträtin wörtlich: "Ich finde es eine Unverschämtheit, was da abläuft." Sie appellierte an die Eltern von betroffenen Kindern, "auf die Barrikaden zu gehen" und die Stadt bei ihrem Einsatz für die Einrichtung zu unterstützen.

Harald Jungbauer pflichtete seiner Fraktionskollegin bei. Die Einrichtung habe große Bedeutung, selbst Kinder und Jugendliche von außerhalb des Landkreises kommen zur Behandlung nach Waldkraiburg. Jungbauer befürchtet, dass Jugendliche mit akuten Problemen künftig weit fahren müssten, vielleicht sogar bis nach München, weil das Sozialpädiatrische Zentrum in Altötting den Bedarf nicht auffangen könne.

Die Zeit drängt allerdings. Bis Ende Juni 2015 muss ein Konzept für den Erhalt der Ambulanz her. Nach Informationen Köhrs hat der Bezirk bereits die Räume in der Siemensstraße gekündigt.

Mehr zur Situation der Heckscher-Klinik lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Waldkraiburger Nachrichten.

Quelle: innsalzach24.de

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