"Was muss man tun, um Recht zu tun?"

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Berichtet aus Berlin: Minister Huber

Mühldorf/Berlin – Für Minister Dr. Marcel Huber (CSU) war es ein ganz besonderer Tag, den Papst als Bundesratsmitglied im Parlament zu erleben.

Der Pontifex Maximus bei seiner Rede im Bundestag.

Aber noch bevor der heimische Abgeordnete über die Worte des Papstes unmittelbar nach dessen Rede im Bundestag selbst sprach, sprach er über die Wirkung, die der Papst erzielt hat. Über die Wirkung auf jene, die dem Kirchenoberhaupt mit Distanz begegneten, mit Aversionen, wie Huber es nannte. Sichtlich abweisend seien manche der Gegner gewesen, sie hätten nicht applaudiert, auch nicht aus Höflichkeit.

Am Ende dann ein gewandeltes Bild: „Die lassen sich bestimmt jetzt nicht aller taufen“, berichtet Huber. Sie alle seien aber sichtlich beeindruckt gewesen von Benedikt XVI. Viele hätten ihm am Ende sogar applaudiert.

Ihn zu erleben war auch für Huber eindrücklich. „Seine Präsenz, seine Überzeugung sind beeindruckend“, schilderte er nach der gemeinsamen Sitzung. „Er hat ein sehr hohes geistiges Niveau, eine ungeheure Person.“

Mit seiner Rede traf Benedikt für Huber genau den Nerv des Ortes und der Anwesenden, in dem er „das Problem jedes Parlamentariers in der Gesetzgebung auf den Punkt brachte: Was muss man tun, um Recht zu tun?“, erzählt Huber. „Er trifft den Kern und findet mit großer Sicherheit eine ethische Wertung.“

Die kommt im Alltagsgeschehen oft viel zu kurz, gibt Huber zu, da bliebe zu wenig Zeit, sich mit fundamentalen Dingen zu befassen. „Das hat mir sehr viel gegeben.“

Markus Honervogt (Mühldorfer Anzeiger)

Quelle: innsalzach24.de

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