Großdemo am Donnerstag angekündigt

Bärenmarke: Gewerkschaft und Bauernverband wollen kämpfen

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Weiding - Am Donnerstag soll vor dem Werkstor in Weiding demonstriert werden. Das kündigten nun die Gewerkschaft NGG und der Bayerische Bauernverband mit. 

In einem gemeinsamen Aufruf der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie des Bauernverbandes wird für den 16. März um 13 Uhr zu einer "Großdemonstration" mobilisiert

Die betroffenen rund 260 Beschäftigten und die Landwirte sollen dabei "ihren Unmut über die unsägliche Entscheidung der Hochwald-Geschäftsleitung den Standort zu schließen, zum Ausdruck bringen", heißt es in der Pressemitteilung. Man müsse nun "in kürzester Zeit" Lösungen finden, "um die Betroffenen und ihre Familien vor dem sozialen Absturz zu bewahren".

NGG und Bauernverband hoffen bei der Demo auf die Unterstützung von Seiten der Bevölkerung und der Kommunalpolitik. 

Auf einem NGG-Flyern, auf die unsere Redaktion aufmerksam gemacht wurde, ruft die Gewerkschaft dazu auf, für den Standort zu kämpfen."Bärenmarke muss in Weiding bleiben", ist dort als Forderung zu lesen. Die Beschäftigten sollen sich nicht auf Andeutungen verlassen, wonach es andere Interessenten gibt. "Wir brauchen Fakten", heißt es auf dem Plakat, die Andeutung und Gerüchte würden die Beschäftigten nur noch mehr verunsichern. 

Betriebsrat: "Es ist ein Skandal"

"Es ist ein Skandal", findet Betriebsratsvorsitzende Gerhart Ruhaltinger, dass die Bärenmarke-Milch plötzlich nicht mehr aus Weiding, sondern woanders produziert werden soll. 

Anton Föggl und Ulrich Niederschweiberer, die Mühldorfer und Altöttinger Kreisobmänner des Bauernverbandes, sorgen sich um "über 2000 betroffene Bäuerinnen, Bauern und Mitarbeitern auf den Höfen". Seit 1941 sei Hochwald ein sicherer Milchabnehmer und die Bärenmarke ein Alpen- bzw. Alpenvorlandprodukt gewesen. 

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © pa

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