Nachfrage der Furnierindustrie aus ganz Deutschland

Wertholz-Versteigerung wird in Waging vorbereitet

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Aufgrund der erforderlichen Qualitätsprüfung kann Waldwart Bernhard Mayerhofer (rechts) nur eine von insgesamt neun Roterlen aus dem Wald von Josef Frisch auf die Wertholzversteigerung 2013 nach Waging bringen.

Waging am See - Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die am 15. Februar stattfindende Wertholzversteigerung auf Hochtouren.

Das Veranstalterteam, das sich in gewohnter Manier aus Mitarbeitern des Forstbetriebes Ruhpolding, der beiden Waldbesitzervereinigungen Traunstein und Laufen/Berchtesgaden und dem AELF-Traunstein Bereich Forsten zusammen setzt, versucht erneut die Qualität der angebotenen Hölzer zu steigern.

Die hohen Anforderungen an Qualität und Dimension der Hölzer bilden das Rückgrat für eine kontinuierliche Nachfrage der Furnierindustrie aus ganz Deutschland. Viele der edlen Hölzer werden heuer wieder aus den staatlichen Forstbetrieben Wasserburg, Berchtesgaden und den Bayerischen Saalforsten St. Martin bei Lofer (Österreich) kommen. Erstklassige Stämme werden auch aus dem privaten und kommunalen Waldbesitz angeboten.

Dafür garantieren neben den hiesigen WBVen auch die angrenzenden Waldbesitzervereinigungen Wasserburg, Mühldorf, Altötting-Burghausen und der Stadtforst Traunstein. Waldbesitzer die Stämme anbieten möchten, sollten sich umgehend bei ihrer zuständigen WBV melden. Auch der Großprivatwald, die Forstverwaltung Mayr Melnhof aus Salzburg und der Waldbesitz Graf zu Törring in Jettenbach bieten ihre besten Hölzer an.

Für alle Beteiligten und nicht zuletzt auch für Besucher ist es immer wieder spannend, zu erfahren, wer den wertvollsten Stamm geliefert hat. Jeder, der an der öffentlichen Bekanntgabe der Submissionsergebnisse teilnehmen möchte, ist am Freitag, 15. Februar, eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im Kurhaus (am Waginger See) und endet gegen 12 Uhr auf dem angrenzenden Submissionsplatz.

Eine zusätzliche, kostenlose Führung bietet das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am darauffolgenden Tag von 14 bis gegen 15 Uhr an. Alle "Holzfreunde", die Wissenswertes über heimische Baumarten und deren Verwendung erfahren möchten, sollten sich diese Termine vormerken.

re/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: chiemgau24.de

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