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Exklusiver Wetterbericht für die Region:

Polarwirbel könnte für Wintereinbruch sorgen: Vorbote für weiße Weihnacht?

München/Landkreis - Wann kommt nachhaltig der Winter? Einen ersten winterlichen Vorgeschmack gab es am vergangenen Wochenende. In weiten Teilen Deutschlands wurde es recht winterlich. Hier bei uns in der Region hat sich allerdings noch vorwiegend die Warmluft halten können. Doch wie geht es die nächsten Tage weiter?

Am Dienstag sind wir bereits in den Einfluss eines Italientiefs gekommen, welches in Lagen oberhalb von 1000 Metern viel Neuschnee brachte, an dem wir uns auch noch länger erfreuen dürfen. Örtlich fiel die Schneefallgrenze am Dienstag teilweise bis unter 700 Meter, was in vielen Alpentälern den Wintereinbruch brachte.

Etwas Spannendes geht im hohen Norden am Nordpolarkreis vor, wo sich aktuell ein mächtiges Hoch bildet. Dieses kraftvolle Hoch könnte den Polarwirbel in 33 Kilometer Höhe mächtig in Bedrängnis bringen und ihn sogar zweiteilen. Ein Teil bleibt über Nordamerika, wo in den vergangen Tagen im Bundesstaat New York innerhalb von nur 48 Stunden bis zu zwei Meter Schnee gefallen sind.

Der andere Teil über dem Nordpazifik könnte dazu beitragen, dass sich auch die Kälte teilt und zum Großteil in unsere Richtung gelenkt wird. Ob sie sich dann wirklich Mitte Dezember bei uns niederlässt, bleibt abzuwarten, da es circa zwei Wochen dauert bis die Kaltluft in tiefere Luftschichten abgegeben wird. Die Chancen dafür sind allerdings aktuell recht gut, dass wir dann Mitte Dezember einen kräftigen Wintereinbruch bekommen. Es bleibt also wieder spannend, was das Wetter betrifft.

Das Wetter für die Region:

Wetter über Südostbayern am 23.11.2022
  • Mittwoch (23. November): Es beginnt mit Frühwerten von 2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf. Um die 1 Grad erreichen wir in Rosenheim und Traunstein. Dichte Wolken begleiten uns durch den Mittwoch und die Sonne zeigt sich nur selten. Die Höchstwerte erreichen Temperaturen von 5 Grad im Berchtesgadener Land und Traunstein, 6 Grad in Altötting und Mühldorf, bis zu 7 Grad erreichen wir in Rosenheim.
  • Donnerstag (24. November): Der Tag beginnt mit Tiefstwerten von 3 Grad in Altötting und Mühldorf, 2 Grad in Traunstein sowie um die 0 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land und Rosenheim. Es ziehen dichte Wolken auf und verbreitet kommt es zu Regenschauern. In Landkreis Traunstein könnte sich auch die ein oder andere Schneeflocke in höheren Lagen dazu mischen. Die Höchstwerte erreichen 7 Grad in Rosenheim, 8 Grad in Traunstein, bis 9 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf.
  • Freitag (25. November): der Freitag startet dann mit Temperaturen von -1 Grad in Altötting und Mühldorf, -2 Grad in Traunstein, -3 Grad in Rosenheim und bis -4 Grad im Berchtesgadener Land verbreitet sehr frostig. Mit Niederschlag ist tagsüber nicht zu rechnen, die Wolken bleiben allerdings sehr dicht, die Sonne zeigt sich meist nur kurz. Die Temperaturen steigen auf 6 Grad in Mühldorf und 7 Grad erreichen wir in Altötting, Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein.
  • - Samstag (26. November): beginnen wir den Tag mit Tiefstwerten von 1 bis 3 Grad. Es ziehen wieder mehr Wolken durch, und es fallen auch ein paar Regenschauer. Das Thermometer steigt auf Temperaturen von 6 bis 7 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Und wie sind die weiteren Aussichten?

Die Luftströmung dreht in diesen Tagen wieder auf Südwest. Damit setzt sich erneut eine mildere Luftmasse durch. Damit wird es auf den Bergen wieder wärmer. Unten im Tal beziehungsweise dem Flachland hält sich allerdings die kühlere Luft. Auch der Nebel könnte sich wieder hartnäckig halten.

Allerdings kann sich diese Strömung nicht lange halten wie auch Meteorologe Kai Zorn bestätigt: „Das wird nix mit der nachhaltigen, ganz großen Erwärmung.“ Denn schon Anfang nächster Woche stellt sich das Wetter wieder eher auf kühl. „Da ist immer wieder Überaschungspotential dabei!“

Rubriklistenbild: © Daniel Vogl/dpa

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