Wichtigster Holzbaupreis ging nach Bad Endorf

Bad Endorf – Das Ingenieurbüro Helmut Fischer hat zusammen mit Architekturbüro Bucher-Beholz den deutschen Holzbaupreis 2011 gewonnen.

Die Jury verlieh den Preis für das Projekt „Reihenhäuser in München-Riem“. Der Deutsche Holzbaupreis 2011 wurde auf der Weltmesse für Forst- und Holzwirtschaft LIGNA in Hannover verliehen. Er gilt als die wichtigste Auszeichnung in Deutschland für Gebäude, die maßgeblich aus dem regionalen und nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut werden.

Unter den 229 eingesandten Arbeiten wurden insgesamt drei Projekte ausgezeichnet. Die Reihenhäuser in München-Riem des Architekten Bucher-Beholz und der Tragwerksplanung des Bad Endorfer Ingenieurbüros Helmut Fischer waren da-runter. Die Jury würdigte unter anderem den hohen An-teil an nachwachsenden getischen Standard und die CO2-neutrale Holzhack-schnitzelheizung mit Solarunterstützung.

Ausgelobt wurde der alle zwei Jahre vergebene Preis unter anderem vom Bund Deutscher Zimmermeister und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Das Auszeichnungswürdige an dem Endorfer Projekt: Nach Ansicht der Jury leisten die Reihenhäuser einen bemerkenswerten Beitrag zur Thematik „verdichtetes Bauen im städtischen Kontext“.

Die weiteren Preise wurden für ein ungewöhnliches Jugendhaus des Bischöflichen Jugendamts Don Bosco in Mainz sowie für ein Ferienhaus am Scharmützelsee verliehen. Darüberhinaus wurden sieben weitere Projekte mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.

Für den 49-jährigen Bad Endorfer Helmut Fischer war es nicht die erste Auszeichnung. Er hat bereits den bayerischen Holzbaupreis 2010 und schon mehrfach den Deutschen Bauherrenpreis gewonnen.

ske/Oberbayerisches Volksblatt

 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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