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Oktoberfest-Blaulicht, Tag 5

Maßkrug-Attacken gegen den Kopf und andere Angriffe: Mehrere Verletzte auf der Wiesn

Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild)
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

Am ersten Wiesn-Mittwoch (21. September) pilgerten wieder einige Tausend Oktoberfest-Fans auf die Theresienwiese. Am Abend nahm nicht nur die Stimmung in den Zelten zu, sondern auch die Polizei war wieder mehrfach gefordert.

München - Das erste Mal musste die Wiesn-Polizei gegen 19.30 Uhr aktiv werden. Zu diesem Zeitpunkt erschienen zwei Amerikaner (25/26) in Begleitung des Sicherheitsdienstes wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Wiesnwache.

Ein Sicherheitsmitarbeiter schilderte den Beamten, dass er den 25-Jährigen in einem Festzelt auf dem Boden liegend auffand. Erste Abklärungen ergaben, dass das mutmaßliche Opfer von dem 26-Jährigen mit einem Maßkrug geschlagen und dadurch auch verletzt wurde. Vorangegangen war offensichtlich ein Streit zwischen den beiden.

Die Beamten zeigten den 26-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung an. Weil er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro für die Kosten des zu erwarteten Strafverfahrens zahlen.

Auseinandersetzung in Festzelt

Zum selben Zeitpunkt kam es in einem Festzelt zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Personengruppe und weiteren Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes. Mehrere Wiesngruppen der Münchner Polizei liefen daraufhin zum Festzelt, um dem Sachverhalt nachzugehen.

Die ersten Ermittlungen hierzu ergaben, dass im Rahmen der Auseinandersetzung ein 21-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes an der Hand verletzte. Ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter wurde durch einen Tritt gegen den Oberkörper verletzt - tatverdächtig ist hier ein 19-Jähriger ebenfalls mit Wohnsitz in München.

Beide Personen wurden durch die Beamten wegen Körperverletzung angezeigt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme fiel ein 30-Jähriger mit Wohnsitz in München auf, der ebenfalls Teil der Personengruppe war. Dieser verhielt sich laut Polizei wiederholt und zunehmend aggressiv, weshalb er gefesselt werden musste. Weil sich dieser offenbar nicht beruhigen ließ und weiter aggressiv war, wurde er zu Fuß zur Wiesnwache verbracht.

Hierbei trat er einem eingesetzten Beamten gegen das Bein, welcher dadurch stürzte und leicht verletzt wurde. Der 30-Jährige wurde wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Er wurde gegen Mitternacht aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Erneute Maßkrug-Attacke

Nur 20 Minuten später wurde eine Streife der Wiesnwache auf die ärztliche Behandlung eines Festgastes am Paulaner Festzelt aufmerksam. Bei dem Festgast handelt es sich um einen 30-jährigen Briten.

Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben dabei, dass diesem mehrfach im Zelt mit einem Maßkrug auf den Kopf geschlagen wurde. Der unbekannte Täter flüchtete vor Eintreffen der Polizei vom Tatort. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen.

Der 30-Jährige musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen hierzu führt das Kommissariat 24 (Gewaltdelikte).

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

Männlich, 35 Jahre alt, 180 cm groß, kräftig, Bart; nähere Beschreibung nicht möglich

Zeugenaufruf:

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Paulaner Festzelt bei Box 44 Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mz (mit Material des Polizeipräsidiums München)

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