Wiesn-Blaulicht: Unfall in Schießbude!

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Etwas Zeit zum Verschnaufen hatte die Polizei am Sonntag. In einigen Fällen waren die Beamten aber doch gefragt, darunter bei einem Unfall an einer Schießbude.

Nach den beiden turbulenten Vortagen hatten die Einsatzkräfte der Wiesnwache am Sonntag beim Erntedankfest Zeit zum Durchschnaufen. Aber ganz ohne polizeiliche Einsätze verlief auch dieser Tag nicht.

So alberten drei junge Männer aus Südtirol um kurz vor 22.00 Uhr auf dem Festgelände herum und schubsten sich dabei gegenseitig. Dabei stolperte ein 21-jähriger nach einem Rempler rückwärts gegen eine 83-jährige Frau aus Prien am Chiemsee, so dass diese nach hinten fiel und mit dem Kopf hart auf dem Boden aufschlug. Mit einer Kopfplatzwunde und Verdacht auf ein Schleudertrauma bzw. eine Gehirnerschütterung kam die Verletzte ins Krankenhaus. Der 23-jährige „Schubser“ musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft für die zu erwartende Strafe eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Hundert Euro hinterlegen, denn ihm wird eine fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Drei Wiesngäste mussten den Heimweg zu Fuß antreten, denn ihnen wurden die Fahrräder gestohlen. Sie hatten die Räder an verschiedenen Stellen rund um die Loretowiese abgestellt.

Ein außergewöhnlicher Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 21.35 Uhr an einer Schießbude. Ein bislang unbekannter Mann hielt das Luftgewehr schräg in den Armen. Und als sich versehentlich ein Schuss löste, wurde ein danebenstehendes 16-jähriges Mädchen am Kopf getroffen. Sie kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik, wurde aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Unglücksschütze wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 2000 zu melden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: Herbstfest Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser