Die Wiesn-Streiflichter vom Freitag

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Rosenheim - Viele kleine Geschichten spielten sich auch am Freitag wieder auf dem Rosenheimer Herbstfest ab. Wir haben alle Streiflichter für Sie zusammengestellt.

So kommt das Bier in die Wurst

Metzger-Innungsobermeister Hubert Lohberger hat seine neueste Kreation in die Auerbräu-Festhalle mitgebracht. Mit einem scharfen Messer schnitt er Auerbräu-Geschäftsführer Ferdinand Steinacher die ersten Stücke auf. Der schnalzte genüsslich mit der Zunge, denn er verspeiste die ersten Scheiben des "Johann-Auer-Bauernherbst-Bierstangerls", das beim kulinarischen Bauernherbst zu haben sein wird. Zur Rezeptur verriet Lohberger nur, dass auch das dunkle Johann-Auer-Weißbier mit dabei sei. Bei der Kostprobe mit dabei waren Ernst Staudacher vom Gasthof Esterer in Pfaffenhofen, Schriftführer der Innung, Lohbergers Sohn Lukas, seine Ehefrau Angelika und Tochter Franziska. "Dann gib mir auch a Hoibe - Bier oder Wurst", meinte der Wiesnigel Ignaz.

Oh, so ein Ohrring

Stolz trägt Bedienung Johanna (22) aus Vagen im Auerbräu-Biergarten diese Ohrringe. "Sind die aus derbrauereieigenen Schmuckschatulle?", fragte der Wiesnigel. "Nein, die macht unsere Kollegin Margarethe." Der Ignaz überlegt, ob er damit zu Weihnachten seine Igelfrau überrascht - mit je einem vom Auer, einem vom Flötzinger.

Tom-Tom führte "Striezel" zum Herbstfest

Boxenstopp der Rennfahrer Tomczyk und Stuck im Flötzinger-Festzelt. "Köstliches Essen und alkoholfreies Bier statt Reifenwechsel - das schadet nicht", verriet Martin Tomczyk, der Führende in der DTM-Meisterschaft. Da ist eine mentale Stärkung für die letzten drei Rennen angebracht. Rennsportgeschichte hat Hans-Joachim "Striezel" Stuck, der heute in Tirol lebt, in 37 Rennjahren geschrieben, Tomczyk könnte folgen. Stuck mit seinen Söhnen Ferdinand und Johannes, ebenfalls Motorsportler, kam erstmals zur Wiesn. "Vater Tomczyk und Sohn Tomczyk haben dazu wohl den Tom-Tom-Navigator in Stucks Auto upgedatet", vermutete der Wiesnigel Ignaz.

Gewinner des Karstadt-Wiesn-Gewinnspiels

Über jeweils eine Einladung in die Bierhochburgen durften sich die Gewinner des Karstadt-Gewinnspiels freuen.Noch weitere sechs Personen durften Alois Balhuber und seine Gattin Marlene aus Aschau ins Flötzinger-Festzelt mitbringen, um die gewonnenen 16 Bier- und acht Hendlmarken zu verbrauchen. Es gratulierten Karstadt-Geschäftsführer Matthias Ecke und sein Mitarbeiter Christian Fößmeier sowie Jochen Zepmeisel von der Flötzinger-Zeltleitung. In der Auerbräu-Festhalle durfte sich die Rosenheimerin Sara Schaumberg über die gleichen Wertmarken freuen, es gratulierten Auerbräu-Geschäftsführer Ferdinand Steinacher, Gebietsverkaufsleiter Robert Ferenz und Festwirt Andreas Schmidt.

Moralpredigt am Abend...

Luftig, trendig - so sitzen sie im "Prosecco-Stadl" draußen auf kuhfellummantelten Sitzstangen. Der Wiesnigel traf hier zu schon fortgeschrittener Stunde auf Meike und Norbert Haimerl vom Regionalfernsehen Oberbayern (RFO) und Willi Gehring von der Rosenheimer Telekommunikations- und Datentechnikfirma Gehring & Jarrath, neben ihm Ivonne Radtke. Wiesnigel Ignaz erheiterte die Runde mit einem Spruch des Kabarettisten Ottfried Fischer, den er so wiedergab: "Wir in Bayern sind von der Moral von Strauß-Kahn nicht überrascht, schließlich kennen wir schon die Moral von Strauß und von Kahn...".

Im Fasching wird manches umgedreht

Eigentlich stehen die Elferräte immer hinter ihrer Garde. Jetzt hat der Wiesnigel dieSache mal umgedreht: Die Herren sollten sich hinknien - was nur unter Protest abging. Die Faschingsgilde Bad Endorf, eine der ältesten Gilden im Landkreis, traf sich im Flötzinger-Festzelt und prompt auf den Igel. Der meinte verständnisvoll: "Nach sechs Knieoperationen hab' ich mich auch eine Zeitlang mit dem Hinknien etwas schwergetan", und krabbelte vergnügt weg, um sich weiter in seine Wiesnarbeit hineinzuknien...

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: Herbstfest Rosenheim

Rubriklistenbild: © hh

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