Wiesnblaulicht vom Montag

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Rosenheim - Ein betrunkener 16-Jähriger, Schlägereien und der Widerstand gegen eine Polizistin - das ist die Bilanz des vierten Wiesntages.

Für die Beamten auf der Wiesnwache verlief der Montag, 29. August, zunächst ruhig. Gegen Wiesnschluss hin gab es aber dann noch einige Einsätze, dabei handelte es sich meist nur um kleinere Auseinandersetzungen.

Für einen 50-jährigen Kufsteiner war der Herbstfestbesuch allerdings eine teure Angelegenheit. Bei einer Auseinandersetzung gegen 23.10 Uhr schlug der alkoholisierte Mann auf seinen Kontrahenten ein. Als die verständigten Polizisten dazwischen gingen und den Mann festnehmen wollten, hielt der Österreicher eine 24-jährige Beamtin fest und zerrte sie herum. Die Beamtin wurde dabei aber glücklicherweise nicht verletzt. Der 50-Jährige musste wegen der Körperverletzung und des Widerstandes gegen die Polizistin für die zu erwartende Strafe auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro hinterlegen, ehe er die Wache wieder verlassen durfte. Dass er dazu ein Wiesnverbot aufgebrummt bekam, versteht sich von selbst.

Außer gegen den Kufsteiner wurde gestern noch gegen zwei andere Herbstfestbesucher ein Wiesnverbot ausgesprochen.

Dass Polizei und Stadt beim Thema Jugendschutz ganz genau hinschauen, erfuhr ein 16-Jähriger, der gegen 21.30 Uhr an einem Fahrgeschäft auf der Loretowiese auffiel. Der junge Bursche war sichtlich betrunken, was auch der Alkotest von 1,6 Promille bestätigte. Sein Onkel wurde verständigt und musste den jungen Mann auf der Wache abholen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Reisner/Polizei

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