"Wildbieseln" kann teuer werden

Rosenheim - Eine erste Zwischenbilanz der Stadt zeigt: Die Maßnahmen zum Thema Wildbieseln greifen schon, aber es gibt vereinzelt Zwischenfälle.

Die erste Woche des Rosenheimer Jubiläumsherbstfestes ist schon fast rum doch bereits jetzt steht fest, dass sich die zahlreichen Verbesserungsmaßnahmen seitens der Stadt, des Wirtschaftlichen Verbandes und der Brauereien gut bewährt haben. Insbesondere die zusätzlichen Toilettenanlagen auf dem Festgelände, in der Herbststraße sowie am Salzstadel werden von den Besuchern gut angenommen. Zusätzlich wurden zahlreiche Hinweisschilder auf die WC-Container und die bereits bestehenden öffentlichen Toilettenanlagen im Stadtgebiet angebracht.

Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass einige Besucher ihre Notdurft auf öffentlichen Straßen und Plätzen oder auf Privatgrundstücken verrichten. Das Amt für Sicherheit und Ordnung weist ausdrücklich daraufhin, dass das sogenannte „Wildbieseln“ mit empfindlichen Geldbußen geahndet wird.

Die extra für das Herbstfest beim Amt für Sicherheit und Ordnung eingerichtete „Beschwerde-Hotline“ wurde schon von einigen Anwohner genutzt, um auf bestimmte Missstände hinzuweisen. In allen Fällen konnte zeitnah Abhilfe geleistet werden. Die Bürgerhotline ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer 08031 / 365-1350 erreichbar.

Für das bevorstehende, besucherstarke Wochenende rüsten die beiden Brauereien nochmals ihr Ordnungspersonal auf, um wie gewohnt, für eine friedliche und geordnete Festzeltstimmung zu sorgen.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser