Viele Unfälle - und Winterdienst im Dauereinsatz

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Landkreis - Endlich purzeln wieder dicke Flocken vom Himmel! Während Kinder und Wintersportler sich freuen, hatten Autofahrer und Winterdienste alle Hände voll zu tun. *User-Bilder*

UPDATE, Dienstag, 17.55 Uhr:

Reichlich Neuschnee hat vor allem in Bayern am Dienstag vielen Menschen zu schaffen gemacht. Auf rutschigen Straßen und Gehwegen mussten Autofahrer, Radler und Fußgänger in einigen Regionen vorsichtig sein. Besonders im südlichen Oberbayern häuften sich die Polizeieinsätze. Jedoch sei es meist bei Blechschäden geblieben, sagte ein Sprecher der Polizei in Rosenheim.

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, fielen zum Beispiel in Jachenau - etwa 80 Kilometer südlich von München - in 24 Stunden 24 Zentimeter Schnee. Bis Dienstagabend sollten an den Alpen weitere 10 bis 15 Zentimeter dazukommen, im Erzgebirge in Sachsen wurden bis zu 10 Zentimeter erwartet. Bei Lichtenwald in Baden-Württemberg rutschte auf schneeglatter Straße ein Rettungswagen in einen Straßengraben.

Auch der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Wie die Bayernwelle berichtet, hätten die Schneemassen dem Kreisbauhof Traunstein am Dienstag besonders viel Arbeit beschert. „Wir sind kaum hinterher gekommen“, sagte der Leiter Peter Mayer zu dem regionalen Radiosender.

So dürfte vermutlich die verschneite Fahrbahn auch die Ursache für den schweren Lkw-Unfall am Morgen auf der A8 gewesen sein. Bei Bergen waren zwei Lastwagen und ein Auto zusammengestoßen und hatten die Autobahn stundenlang blockiert.

Lkw-Karambolage auf der A8

Auch im benachbarten Österreich sorgte der Schnee für Behinderungen. In Salzburg gab es vor allem am Vormittag viele Staus und Unfälle, nachdem am Montagabend bereits zwei Unfälle auf der Tauernautobahn (A10) bei Hallein für Verzögerungen gesorgt hatten. Das berichtet das Internetportal salzburg24.at.

In den bayerischen Alpen stieg zudem die Lawinengefahr. Oberhalb von 1600 Metern gelte die dritthöchste der insgesamt fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern mit. Glatte Straßen wurden auch aus anderen Teilen Deutschlands gemeldet - etwa aus Schleswig-Holstein. Etliche Male krachte es dort. Behinderungen auf Straßen und Schienen gab es auch in der Schweiz.

Userfotos vom Wintereinbruch

Die Erstmeldung:

Der Winter hat wieder ordentlich Einzug gehalten in der Region: Schon am Wochenende wurde die Landschaft wieder eingezuckert. Perfekte Bedingungen zum Skifahren - aber für einen Schneemann hat es wohl meist noch nicht gereicht. Das könnte sich nun ändern!

Service:

Das Wetter in Ihrer Region

In Reit im Winkl fielen am Montag und in der Nacht auf Dienstag insgesamt schon wieder 20 Zentimeter. Und so soll es auch weitergehen. Der Deutsche Wetterdienst meldet, dass sich die Wolken mit der weißen Pracht noch eine Zeit lang an den Alpen stauen werden. Allein bis zum Dienstagabend ist mit zehn bis 20 Zentimeter Schneenachschub zu rechnen. Während der Nacht könnten nochmal bis zu zehn Zentimeter dazukommen.

Tipps für Autofahrer:

Die Skigebiete in den höheren Lagen haben ohnehin schon offen. Jetzt könnten auch die kleineren Lifte in den Talorten genug Schnee beisammen haben, um wieder in Betrieb zu gehen. Ab Mittwoch kann man beispielsweise auch wieder an der Kampenwand hinunterwedeln.

Was wissen Sie mit dem Neuschnee anzustellen? Schneemannbauen? Skifahren? Mit dem Hund durch die weiße Pracht toben? Lassen Sie es uns wissen und schicken Sie Ihr Foto an Redaktion@ovb24.de.

xe/redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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