WM-Mord von Bad Reichenhall

Bluttat: Spurensuche wird fortgesetzt

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Bad Reichenhall - Der 21-jährige Tatverdächtige nach wie vor in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er sich bislang nicht geäußert. Die Polizei sucht indes weiter nach persönlichen Gegenständen der Opfer.

UPDATE, 4. August 2014, 15.30 Uhr

WIE BGLand24.de soeben von der Polizei erfahren hat, ist der bisher taverdächtige 21-Jährige soeben aus der Untersuchungshaft freigelassen worden

UPDATE Dienstag 9 Uhr: Spurensuche wird weitergeführt

Nachdem vom Täter entwendete Gegenstände der beiden Opfer weiter fehlen, führt die SOKO Geländeabsuchen mit erweitertem Bereich fort. Bei Vorsondierungen über mögliche weitere Suchgebiete stießen die Spurensicherer am Montagabend östlich von Bad Reichenhall auf Gegenstände, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten. Kräfte der Bereitschaftspolizei, die planmäßig bereits zur Erhöhung der Polizeipräsenz in Bad Reichenhall im Einsatz waren, sowie ein Diensthundeführer unterstützten noch am Abend die Absuche des näheren Umfeldes der Fundstelle. Die am Montagabend aufgefundenen Gegenstände wurden für weitere Untersuchungen noch in der Nacht zur Rechtmedizin in München gebracht. Es sind weitere Geländeabsuchen geplant.

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

UPDATE Dienstag, 8 Uhr: Spendenbereitschaft ist groß

Die Spendenbereitschaft für das 17-jährige Opfer der Gewalttat von Bad Reichenhall ist nach wie vor enorm. Das sagte der Initiator Günter Reiser von der Froschhamer Zunft. Er hatte vergangene Woche das Spendenkonto ins Leben gerufen. Die Hilfsbereitschaft sei groß und werde gut von der Bevölkerung angenommen.

Den genauen Geldbetrag könne und wolle er aber nicht verraten, so Reiser. Die Spenden werden immer wieder ausbezahlt, um dem Opfer eine medizinische und auch psychische Versorgung zu bezahlen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

UPDATE Montag, 13 Uhr: Opfer soll den Tatverdächtigen treffen

Im Fall des Raubmordes von Bad Reichenhall erhofft sich die Sonderkommission „14. Juli“ von der Gegenüberstellung des überlebenden Opfers mit dem Tatverdächtigen wesentliche Erkenntnisse. „Das ist ein ganz entscheidender Punkt unserer Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Franz Sommerauer am Montag. Wann und in welcher Form die Gegenüberstellung des 21-Jährigen mit der 17-jährigen Frau stattfindet, steht noch nicht fest. Dies hänge auch vom Gesundheitszustand der jungen Frau ab. Sie hatte bei dem Raubüberfall vor zwei Wochen schwere Schnittverletzungen davongetragen.

Ein weiterer Ermittlungsschwerpunkt ist der Vergleich von DNA-Spuren an beiden Tatorten mit dem genetischen Fingerabdruck des Verdächtigen. Da es sich an den Orten der Raubüberfälle um vermischte Spuren handelt, könne die Auswertung längere Zeit dauern, so der Sprecher. Auch Helfer hatten an den Tatorten Spuren hinterlassen.

UPDATE Montag: 10.25 Uhr Tatverdächtiger in U-Haft: So geht es weiter 

Seit vergangenen Freitag sitzt ein 21-jähriger Deutsch-Russe in Untersuchungshaft. Er gilt als tatverdächtig, einen 72-jährigen Maler in der WM-Nacht erschlagen und anschließend auf ein 17-jähriges Mädchen eingestochen zu haben. Mit Hilfe des SEK wurde er am vergangenen Donnerstag festgenommen: Das Sondereinsatzkommando sei nötig gewesen, da aufgrund des massiven Vorgehens des Täters bei der Tatbegehung von einem hohen Gefährdungspotential - auch für Einsatzkräfte - ausgegangen werden musste, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei. Die Festnahme sei aber reibungslos verlaufen.

Der 21-Jährige wird nun seit Freitag verhört: "Er hat Einlassungen bei der Polizei gemacht. Zu den Vorwürfen hat er sich konkret aber nicht geäußert", so Polizeisprecher Jürgen Thalmeier an diesem Montag. Mittlerweile werde er von einem Anwalt vertreten.

Tatverdächtiger vor dem Ermittlungsrichter

Mutmaßlicher Mörder wird Haftrichter vorgeführt

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Doch wie geht es jetzt weiter mit den Ermittlungen? Thalmeier: "Vorläufig wird die hohe Polizeipräsenz in Bad Reichenhall aufrecht erhalten, weil bislang noch nicht feststeht, ob es sich bei dem jungen Mann um den Täter handelt." Die Sonderkommission "14. Juli" gehe weiter den eingegangenen Hinweisen nach und ermittle in alle Richtungen. "Wir haben zwar einen Tatverdächtigen, dürfen aber deshalb die anderen Hinweise nicht vernachlässigen." Ob eine Gegenüberstellung bereits stattgefunden hat, wollte Thalmeier nicht bestätigen. "Zu konkreten Ermittlungen können wir uns nicht äußern."

Quelle: dpa/ Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: BGland24.de

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