Traunsteiner Räumfahrzeuge bekommen Probleme

Wohin mit Schnee? Stadt appelliert an Autofahrer

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Ein Beispiel aus der unteren Stadt: Die Mühlenstraße in Traunstein. Von sieben Parkplätzen sind in diesem Teil nur noch drei übrig.
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Traunstein - In der Großen Kreisstadt geht langsam der Platz aus: Auf den Straßen wird es immer enger, obwohl der Winterdienst auf Hochtouren arbeitet. Welchen Beitrag jeder leisten kann:

"Die Parkmöglichkeiten sind katastrophal. Es ist praktisch unmöglich die Kinder in der Früh sicher aus dem Auto zu bringen. So wie die Stadt hier Schnee geräumt hat können mit Glück noch zwei Autos irgendwie parken", schreibt uns ein Leser mit Blick auf den Traunsteiner Kindergarten Heilig Kreuz. Sogar die Polizei müsse sich morgens zwischen den parkenden Autos durchquetschen. 

"Wir haben die Situation im Griff"

Mit diesem Problem ist momentan weder unser User noch die Polizei alleine: In Traunstein wird's durch die Schneemassen langsam eng - doch die Winterdienste der Stadt arbeiten auf Hochtouren. "Allein in der letzten Woche sind 4500 Kubikmeter Schnee aus der Stadt weggefahren worden", so Pressesprecherin Carola Westermeier. Abgelagert wird auf dem Festplatz, am Schwimmbadparkplatz, beim Autohaus Panzer und in der Lampersberger-Kiesgrube bei Aiging. "Wir haben die Situation im Griff", so Westermeier.

Zusätzlich zu den Räumfahrzeugen der Stadt hat man auch Fremdunternehmen engagiert um dem Schnee Herr zu werden: Zwischen 2 beziehungsweise 3 Uhr in der Früh und 21 Uhr ist man auf den Straßen unterwegs. Ab 6 Uhr morgens reihen sich auch die "Handräumer" in das Heer mit ein.

Appell an die Autofahrer

Am Festplatz wird zwischengelagert.

Doch der Schnee auf den Straßen ist nur ein Problem: Links und rechts davon türmt sich die "weiße Pracht" nun umso höher. Auf den Gehsteigen ist oft kaum noch Platz, die Parkplätze werden immer weniger. Schritt für Schritt wird die Stadt auch hier den Schnee wegbringen. Die Priorität liegt auf den Stellen, wo die Sicherheit am wichtigsten ist, etwa an Kreuzungen oder wo Sichtachsen für die Verkehrsteilnehmer wichtig sind. 

"Wir appellieren an die Autofahrer trotz des Schnees möglichst weit am Rand zu parken und wenn es nicht geht sich einen anderen als den gewohnten Parkplatz zu suchen", so Carola Westermeier. Sonst komme es immer wieder zu Situationen, dass die Räumfahrzeuge nicht mehr durch die Straßen kämen. Auch Dauerparker bittet die Stadt bei Gelegenheit wegzufahren, um den Schnee auf den Parkplätzen wegräumen zu können. 

Auch Unfälle, meist Blechschäden, häufen sich deswegen, so wie am Montag in der ohnehin engen Traunerstraße.

So funktioniert Pinweis

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xe

Quelle: chiemgau24.de

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