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Zehntausende bei Demos gegen Ukraine-Krieg in Bayern

Demo für die Ukraine
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Eine Demonstrantin steht mit einem Plakat "Stand with Ukraine! " steht bei einer Demo.

München, Nürnberg, Regensburg - in vielen Städten Bayerns sind Menschen am Wochenende gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gegangen. Die nächsten Kundgebungen werden schon geplant.

München - Aus Protest gegen den Krieg in der Ukraine sind nach Angaben des Innenministeriums am Wochenende Zehntausende Menschen in Bayern auf die Straßen gegangen. Der Behörde seien in diesem Zusammenhang 50 Versammlungen mit insgesamt rund 34 000 Teilnehmern gemeldet worden, sagte ein Sprecher am Montag in München. Da Demonstrationen aber nicht grundsätzlich ans Innenministerium gemeldet werden müssten, seien wohl nicht alle Versammlungen erfasst.

Die größten Demonstrationen mit jeweils mehreren Tausend Teilnehmern habe die Polizei am Samstag und Sonntag aus München gemeldet. In Nürnberg gingen am Samstag demnach zudem rund 3500 Menschen auf die Straße, in Regensburg etwa 1000. Größere Störungen oder Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Demonstrationen seien nicht gemeldet worden, sagte der Ministeriumssprecher.

Abseits der Demos meldete die Polizei dagegen Flaschenwürfe auf das russische Generalkonsulat in München. Ein 28-Jähriger sei deshalb am Samstagabend vorläufig festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Am Montag waren Mitarbeiter des Generalkonsulats zudem damit beschäftigt, Farbschmierereien am Eingang zu entfernen. Im Zusammenhang mit der am Donnerstag gemeldeten Sachbeschädigung werde gegen einen 48-Jährigen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher.

Unterdessen wird schon die nächste größere Kundgebung gegen den Krieg in der Landeshauptstadt schon geplant. So soll es in München am Mittwochabend eine weitere überparteiliche Demonstration geben. Die Kundgebung finde anstelle des politischen Aschermittwochs ab 18.00 Uhr auf dem Königsplatz statt, teilte die Bayern-SPD am Montag mit. Zudem planen Vertreter von CSU, Grünen, Freien Wählern, FDP und Linken am Vormittag eine gemeinsame Aktion unter dem Friedensengel.

Nach Angaben des Landtags wird auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) teilnehmen und selbst sprechen. Zudem hätten der ukrainische Generalkonsul Yuriy Yarmilko, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern, die Arbeiterwohlfahrt sowie Vertreter von FDP, Grünen, Linker und ÖDP ihr Kommen zugesagt, hieß es in der Mitteilung der bayerischen SPD. dpa

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