Zeitreise durch lange Vereinsgeschichte

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Rosenheim - Urkunden, Sport-Utensilien, Plakate, zeitgenössische Dokumente und Fotos umfasst die Sonderausstellung „...dass er blühet fort!“, die derzeit im Städtischen Museum im Mittertor zu sehen ist.

Damit wird Einblick gegeben in die 150-jährige Geschichte des TSV 1860, einem der ältesten Rosenheimer Sportvereine. Das vielleicht außergewöhnlichste Exponat der Sammlung wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Es handelt sich um ein Protokollbuch aus dem Jahr 1933. „Man nahm immer an, dass diese Aufzeichnung, wie so vieles andere aus dieser Zeit, verbrannt und damit für immer verloren ist“, erzählt Museumsleiter Walter Leicht, selbst langjähriges Mitglied des TSV. Er hat die Ausstellung zusammengestellt und stieß bei den Vorbereitungsarbeiten auf viele interessante Zeugnisse vergangener Zeiten. Nichts habe ihn aber so „gefesselt“ wie eben dieses alte Protokollbuch, dass er, „eher zufällig“ im Archiv fand und das bisher noch nie ausgewertet worden sei. Leicht studierte das Werk und stellte fest: Anhand dieser Aufzeichnungen kann genauestens nachvollzogen werden, wie in der Nazi-Zeit die Gleichschaltung der Vereine vor sich ging. „Bisher blieb dieser sehr dunkle Teil unserer Geschichte verborgen. Nun kommt etwas Licht in dieses Geschehen“, so Leicht.

Mehr dazu morgen im Oberbayerischen Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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