Zigarettenschmuggler klagte: "Rauche nicht mal"

Furth im Wald - Ein Mann hat tausende Zigaretten über die Grenze geschmuggelt - und wurde erwischt. Anstatt sich einsichtig zu zeigen, schoss sich der Mann mit einer lahmen Ausrede ein Eigentor.

Ein mutmaßlicher Zigarettenschmuggler hat versucht, in seinem Auto 2160 Glimmstengel über die tschechische Grenze zu bringen. Doch der 39-Jährige ging der Polizei ins Netz. Anstatt sich einsichtig zu zeigen, schoss der Mann sich prompt ein Eigentor.

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Der Mann flog bei einer Kontrolle im Stadtgebiet von Furth im Wald (Landkreis Cham) auf, als Bundespolizisten zehn Stangen und acht Schachteln Zigaretten im Wagen des Mannes entdeckten. Die Ware war im Motor- und Kofferraum, sowie unter der Armlehne des Rücksitzes versteckt. Darauf angesprochen bekannte sich der Ertappte selbst als Nichtraucher, berichtete ein Sprecher.

Doch der Schuss ging nach hinten los: Eigenverbrauch als Zweck des Transports kann er nicht mehr als Begründung anführen. Der Mann steht nun unter Schmuggel-Verdacht, der “gewerbsmäßigen Hinterziehung von Einführgaben“.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

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