Studie: Große regionale Unterschiede in Bayern

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Die Lebensqualität in Bayern liegt über dem Bundesdurchschnitt.

München - Bayerns Regionen sind sehr unterschiedlich für die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Dies gilt laut einer Studie vor allem für das Angebot an qualifizierten Fachkräften.

Dies ergab eine am Dienstag vorgestellte Studie im Auftrag des Interessenverbandes Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Auch bei der Lebensqualität und der Arbeit von Behörden gibt es demnach in einigen Landstrichen noch Nachholbedarf.

Neben den Wirtschaftsräumen Nürnberg und Nordostbayern, die in der Vergangenheit große Strukturveränderungen erlebten, schneidet auch Augsburg als unmittelbarer Ballungsraum zu München in der Studie nur unterdurchschnittlich ab. So habe Augsburg eine im bayerischen Vergleich hohe Arbeitslosenquote. Gleichzeitig mangele es an Ingenieuren und Hochqualifizierten aus anderen Branchen.

Fünf andere Wirtschaftsräume - München, Ingolstadt, Landshut, Regensburg und Erlangen schneiden sowohl beim Arbeitsplatz- als auch beim Arbeitskräfteangebot überdurchschnittlich gut ab.

Bayern insgesamt über dem Durchschnitt

Allerdings lässt die Studie bei dieser Einschätzung beispielsweise unberücksichtigt, dass Ingolstadt mit der starken Abhängigkeit von der Autoindustrie für die Zukunft Risiken trägt. Als nachteilig für die Lebensqualität macht die Studie in Ingolstadt unter anderem eine geringe Dichte an Kindertagesstätten aus. München muss demnach wegen der überdurchschnittlichen Kosten für Mieten und Lebenshaltung um seine Attraktivität für Fachkräfte mit geringerem Lohnniveau fürchten.

Die Studie unterteilt Bayern in insgesamt 14 Wirtschaftsräume. Im bundesweiten Vergleich schneidet Bayern insgesamt überdurchschnittlich ab.

dpa

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