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Aktenzeichen XY...Vermisst

Hund und Herrchen gehen Gassi – dann sind sie, wie vom Erdboden verschluckt

Walter S. (58) ist mit seinem Hund Zeus seit Juli 2021 vermisst.
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Walter S. (58) ist mit seinem Hund Zeus seit Juli 2021 vermisst.

Die Polizei steht vor ein Rätsel: Walter S. (58) aus Meinigen (Thüringen) geht mit seinem Hund Gassi – seitdem fehlt jede Spur von dem Mann.

Meinigen/ München – Es ist fast ein Jahr vergangen. Bisher gibt es kein Lebenszeichen von Walter S. (58) aus Meinigen und seinem Hund Zeus. An einem Samstagmittag hat Walter S. die Wohnung mit dem Familienhund zu Fuß verlassen. Von dem Spaziergang kehrten die beiden nicht zurück. Die Ehefrau (54) wendete sich besorgt an die Polizei.

Der 58-Jährige ist seit dem 27. Juli 2021 vermisst. Erste Suchmaßnahmen und Ermittlungen zum Aufenthaltsort blieben zunächst erfolglos. Moderator Rudi Cerne bittet nun die Zuschauerinnen und Zuschauer in der ZDF-Sondersendung „Aktenzeichen XY… Vermisst“ (29. Juni ab 20.15 Uhr) um Mithilfe.

Aktenzeichen XY...Vermisst: Wo ist Walter S. aus Meiningen (Thüringen)?

Die Polizei Thüringen beschreibt den vermissten Walter S. aus Meiningen wie folgt:

  • ca. 1,85 Meter groß
  • schlanke Gestalt
  • kurze gräuliche Haare
  • Schnurrbart
  • Brillenträger

Wer Walter S. gesehen hat oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 03693 591-0 bei der Polizei in Meiningen.

Aktenzeichen XY: Seit 1967 im ZDF – mit diesen Bildern fing alles an

Moderator Eduard Zimmermann (vorn) im April 1970 in der Kulisse der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. 30 Jahre lang führte der Münchner Fernsehjournalist in seiner Sendung „Aktenzeichen XY ...ungelöst“ die Zuschauer auf die Fährten von Schwerverbrechern.
Der Journalist Eduard Zimmermann (1929 – 2009) aus München hat sich die Sendung ausgedacht und moderierte am 20. Oktober 1967 die erste Folge – der Beginn einer TV-Geschichte. © picture-alliance/dpa
Moderator Eduard Zimmermann sitzt im Studio der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“.
In ihren Anfängen wurde „Aktenzeichen XY“ im ZDF noch in schwarz-weiß ausgestrahlt. Auch die Videoschalten waren zeittypisch ohne Farbe gehalten.  © picture alliance/Renate Schäfer/ZDF/dpa
Moderator Eduard Zimmermann steht 1972 im Studio der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“.
Ab 1972 bekamen die Zuschauer die Crime-Show Aktenzeichen XY endlich auch in Farbe zu sehen. An der Ausrichtung änderte sich im Fernsehen aber nichts. Wie immer jagt Moderator und Verbrecher-Schreck Eduard Zimmermann Täter.  © picture alliance/Renate Schäfer/ZDF/dpa
Eduard Zimmermann (r) und seine Stieftochter Sabine Zimmermann – Moderatorenteam der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“.
Stolze 300 Folgen der Crime-Show „Aktenzeichen XY“ moderierte Eduard Zimmermann von Oktober 1967 bis Oktober 1997. Zum 24. Oktober 1997 übernahmen Zimmermanns Tochter Sabine und ihr Kollege Butz Peters die Moderation. © picture alliance/Hermann Roth/ZDF/dpa
Überreichung des goldenen und silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Eduard Zimmermann (L) und Peter Nidetzky (R) durch Bundesinnenminister Karl Schlögl im Jahr 1997.
Für seine journalistischen Leistungen wurde Eduard Zimmermann mehrfach ausgezeichnet. Im Foto bekommt er das goldene sowie das silberne Ehrenzeichen von der Republik Österreich verliehen – eine seiner wichtigsten Auszeichnungen.  © picture-alliance/dpa/Pfarrhofer_H.
Die Bildcollage zeigt die Moderatoren der Fernsehfahndung „Aktenzeichen XY...ungelöst“, Rudi Cerne (Archivfoto) und Eduard Zimmermann.
Nach der langen Ära Zimmermann bekommt die ZDF-Crime-Show „Aktenzeichen XY... ungelöst“ ab 18. Januar 2002 ein neues Gesicht: Ex-Sportler Rudi Cerne wird nach Zimmermann und Tochter Sabine neuer „Verbrecherjäger“. Bis heute ist der für das ZDF im Einsatz. © picture alliance/dpa/dpaweb/Zdf_Friedl/Istvan_Bajzat
Fernseh-Fahnder Eduard Zimmermann (l), seine Frau Rosmarie (M) und Stieftochter Sabine am Freitag (17.10.1997) bei der Verleihung des bayerischen Fernsehpreises im Münchner Prinzregenten-Theater. Zimmermann erhielt den undotierten Ehrenpreis für seine TV-Show „Aktenzeichen XY-ungelöst“.
Am 19. September 2009 verstarb der Moderator von „Aktenzeichen XY... ungelöst“ in München. Mit der Crime-Show wurde er über den deutschsprachigen Raum hinaus als „Verbrecherjäger“ bekannt. Mit Rosmarie Zimmermann war er über 40 Jahre verheiratet. © picture-alliance/dpa/Jan_Nienheysen
„Aktenzeichen XY... Vermisst“: Moderator Rudi Cerne im Fernsehstudio.
Seit Januar 2002 führt Rudi Cerne allein durch die RTL-Crime-Show „Aktenzeichen XY“. Über die Jahre haben sich auch diverse Sonder-Formate etabliert – etwa „Aktenzeichen XY... vermisst“. © ZDF/Nadine Rupp
Der ZDF-Redaktionsleiter Matthias Pfeifer (l-r), der stellvertretende ZDF-Programmdirektor Reinhold Elschot, die Chefredakteurin der Redaktion Eduard Zimmermann, Ina-Maria Reize-Wildemann, der Moderator Rudi Cerne, der Produzent Martin Groß und der verantwortliche ZDF-Redakteur Roman Beuler.
Am 13. September 2017 feierte „Aktenzeichen XY... ungelöst“ das 50-jährige Bestehen. Noch heute zählt die Crime-Show im ZDF zu den beliebtesten und bekanntesten Sendungen im deutschen TV. © picture alliance/Georg Wendt/dpa
„Aktenzeichen XY... Vermisst“: Nachgestellte Szene. Tagsüber auf dem Jakobsweg. Zwei Frauen stehen am Wanderweg mit Ihren Rücksäcken. Ein Mann spricht zu ihnen. Die junge Frau hört sehr aufmerksam und interessiert hin.
Nicht bloß Kriminalfälle und Tötungsdelikte gehören zum Portfolio der spannenden Crime-Show „Aktenzeichen XY“ Im Juli 2022 etwa zeigt das ZDF ein Special mit mysteriösen Vermisstenfällen. Dabei wird auch der Fall der verschollenen Scarlett S. im Schwarzwald im TV (Bild) thematisiert. ©  ZDF/Marcus von Kleist

„Aktenzeichen XY...Vermisst“: Die Vermisstenfälle in der ZDF-Sondersendung mit Rudi Cerne (29. Juni ab 20.15 Uhr im TV)

Aktenzeichen XY... Vermisst: ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio.
  • Yolanda K. (23) aus Leipzig-Südvorstadt wird seit dem 25. September 2019 gesucht. Sie wollte eigentlich nur in ein Möbelhaus fahren.
  • Scarlett S. (26) aus Bad Lippspringe (NRW) bricht zu einer Wanderung im Schwarzwald auf. Seit dem 10. September 2020 fehlt jede Spur von der Frau.
  • Till R. (15) aus Markt Bibart erzählt seinen Eltern, er fahre zu einem Vorstellungsgespräch. Doch er ist auf dem Weg zu einem Mann. Die Fahrt endet für ihn nicht so wie erhofft.
  • Walter Schuster (58) aus Meiningen geht mit seinem Hund Zeus eines Nachts Gassi. Von dem Spaziergang kehren die beiden nicht zurück.

(ml)

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