Flugsicherung verlängert Sperre bis 2 Uhr

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Ein Mitglied des Krisenstabes der Deutschen Flugsicherung zeigt auf eine Karte, auf der die Berechnungen für die Ausdehnung der Aschewolke über Europa zu sehen sind.

Langen - Die Deutsche Flugsicherung hat ihre Sperrungen im deutschen Luftraum bis Mittwoch 2.00 Uhr verlängert. Sichtflüge sind allerdings weiterhin möglich.

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Zudem wird der Luftraum an den beiden Flughäfen Hamburg und Bremen zwischen 23.00 und 2.00 Uhr komplett freigegeben, so dass dort auch wieder normale Flüge stattfinden können, wie die Flugsicherung in Langen bei Frankfurt am Dienstag mitteilte.


Nach Angaben der europäischen Flugsicherheitsagentur Eurocontrol ist der gesamte Luftraum in Europa oberhalb von 20.000 Fuß (6.100 Metern) für den Luftverkehr freigegeben. Ausgenommen sei lediglich Finnland, wo noch ein vollständiges Flugverbot gelte, teilte Eurocontrol am Dienstagabend mit.

Asche-Chaos in Deutschland

Asche-Chaos in Deutschland
Im Transitbereich des Frankfurter Flughafens. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Reisende an deutschen Flughäfen nehmen die Luftraum-Sperrung gelassen und warten auf eine Lockerung des Verbots. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Anzeigetafel am Bremer Flughafen. © ap
Asche-Chaos in Deutschland
Airlines schützen die Treibwerke ihrer Flugzeuge. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Satellitenbild der Aschewolke über Europa. © dpa
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Satellitenbild der Aschewolke über Europa. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Leere Wartehallen an allen deutschen Flughäfen. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Umso voller ist es an den Bahnhöfen. © ap
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Bahnfahrkarten sind begehrt. © dpa
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Lange Schlangen vor den Bahnschaltern. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Auch der Zugverkehr hat so seine Probleme mit dem großen Besucheransturm. Obwohl die Bahn bereits mehr Züge im Einsatz hat, sind diese dennoch voll ausgelastet und teilweise überfüllt.  © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Die Flughäfen hingegen sind leer. Wie hier in Berlin Schönefeld. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Auch in Dresden ist alles wie ausgestorben. © dpa
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Geduld ist hingegen in den Wartehallen gefragt, hier in Düsseldorf. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Auch in Frankfurt sind alle Flüge annulliert. © dpa
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Urlauber auf Feldbetten in Frankfurt. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
In Hamburg stürmten am Montagmorgen alle auf die Bahn. © dpa
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So voll waren die Bahnsteige selten. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Hamburg Hauptbahnhof. © dpa
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Hamburg. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Auch in Köln ist die Bahn ein begehrtes Transportmittel. © dpa
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Reisende in Köln... © dpa
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... dicht gedrängt auf der Rolltreppe im Kölner Hauptbahnhof. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
München: Schlangen vor den Ticketschaltern. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Berlin-Tegel: Reisende stehen an den Lufthansa-Schaltern Schlange. © dpa
Asche-Chaos in Deutschland
Nur ganz wenige Urlauber haben Glück und können doch in die Heimat zurück fliegen. Am Sonntagmittag landete diese Tuifly-Maschine in Düsseldorf. © dpa

In knapp 75 Prozent des Luftraums über Europa seien alle Beschränkungen aufgehoben worden. Allerdings gebe es noch erhebliche Einschränkungen für den unteren Luftraum in Nordwesteuropa. Dies gilt insbesondere für Deutschland und Nordfrankreich. Von den planmäßigen 28.000 Flügen des Tages würden 13.000 gewährleistet, teilte die Agentur weiter mit.

dpa/dapd

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