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Wetterphänomen

Wetter-Phänomen in Deutschland: Saharastaub färbt Himmel – und bringt „Blutregen“

Staub aus der nordafrikanischen Sahara sorgt dieser Tage vielerorts für ein ebenso faszinierendes wie beängstigendes Naturschauspiel – und könnte in den nächsten Tage für einen „Blutregen“ über Deutschland sorgen.

Am Mittwoch (16. März) ist es endlich so weit sein: In einigen Landesteilen wird der Frühling Einzug halten, Temperaturen bis zu 20 Grad Celsius sind möglich. Grund dafür sind milde Luftströme aus Südwesten. Das ist die gute Nachricht. Doch genau diese Luftströme aber sorgen auch für ein beinahe gruseliges anmutendes Phänomen.

Wetter-PhänomenBlutregen
UrsprungSahara-Wüste, Nordafrika
AuswirkungBlutregen durch Niederschläge

Wetter in BW: Gelb-roter Himmel und „Blutregen“ – Saharastaub sorgt für gruseliges Phänomen

Schon am Montagnachmittag oder spätestens Dienstagmittag kann das Wetterphänomen vielerorts beobachtet werden. Die Luftströme tragen dann nämlich Staub aus der nordafrikanischen Sahara-Wüste nach Europa – und der könnte zum Spielverderber werden.

Frühlingsliebhaber kommen am Mittwoch dank der warmen Wüstenluft in einigen Regionen also auf ihre Kosten, zumindest was die Tageshöchstwerte angeht. Die Frühlingsluft hat aber eben auch eine große Menge Saharastaub im Gepäck, der den Himmel gelb-rötlich einfärbt. Ein faszinierender, mitunter aber angsteinflößender Anblick.

Wetter in Deutschland: Saharastaub könnte Sonneneinstrahlung dämpfen

„Mit extremen Staubmengen ist die Staubwolke in mehreren Kilometern Höhe unterwegs und trübt den zuletzt so klaren, blauen Himmel milchig-gelb ein. Auch besonders farbintensive Sonnenauf- und Sonnenuntergänge sind dann am Mittwoch und Donnerstag auf die Staubwolke zurückzuführen“, sagt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline.

„Große Mengen Wüstenstaub können allerdings auch gerne mal unvorhergesehen dichte Wolken entstehen lassen, welche dann die Sonneneinstrahlung dämpfen. Der Staub wird somit das Zünglein an der Waage in Sachen 20-Grad-Marke sein“, so der Experte

Saharastaub über Baden-Württemberg: „Blutregen“ und staubige Windschutzscheiben

Weitere Folgen können auch gelb-brauner Schnee in den Bergen und sogenannter „Blutregen“ sein. „Der Großteil der sandigen Luft dürfte in höheren Luftschichten verbleiben. Am Donnerstag zieht jedoch aus Nordwesten eine Wetterfront zu uns herein“, sagt Goldhausen weiter.

Die Wetterfront vertreibe den Staub nicht nur nach Osten, sondern wasche ihn mit dem Regen auch aus der Luft.„Entsprechend dürften besonders auf Scheiben und den Autos deutliche Wüstenspuren in Form von Staub und feinem Sand zurückbleiben“, erklärt der Wetter-Experte.

Gelb-rötlich erscheint der Himmel über der Innenstadt von einem Aussichtspunkt aus, weil in der Luft Saharastaub sein soll.

Saharastaub über Deutschland – Gefahr für die Gesundheit?

Im Mittelalter galt der Blutregen übrigens als unheilvolles Vorzeichen, heute werden hauptsächlich die Spuren, die der Regen auf Autos und Fensterscheiben hinterlässt, als störend empfunden. Trotz allem bleibt die Frage, ob nicht womöglich auch gesundheitliche Bedenken bestehen könnten: Bei Messungen in Frankreich im vergangenen Jahr etwa finden Experten heraus, dass das durchaus häufiger auftretende Wetter-Phänomen radioaktives Material enthält*. Darüber berichtete HEIDELBERG24*. Die Wissenschaftler hatten unter anderem Staubpartikel von geparkten Autos genommen und analysiert. (mko/PM) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © WetterOnline

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