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Frau stirbt bei brutalen Sex-Spielen - Mord?

Darmstadt - Nach dem Tod einer Frau, die bei brutalen Sex- Spielen starb, muss sich ein Mann erneut vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Dieses Mal wird ihm Mord vorgeworfen.

Die Anklage lautet auf Mord. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 49-Jährigen vor, im April 2008 in Mühlheim bei Offenbach der nach einer Überdosis Drogen wehrlosen Frau “zur Befriedigung des Geschlechtstriebes“ mit Gewalt Gegenstände in den Unterleib gestoßen zu haben. Trotz Blutungen der 44-Jährigen soll der aus dem baden-württembergischen Bruchsal stammende Mann nicht aufgehört haben, so dass die Frau starb. Die beiden hatten sich im Internet kennengelernt.

“Ich kann auch heute nicht verstehen, was passiert ist“, ließ der Angeklagte über seinen Anwalt verlesen. Wegen Drogenkonsums zum Tatzeitpunkt fehle ihm “die komplette Erinnerung“. Beide hätten sich “keine Gedanken gemacht, dass Ecstasy-Tabletten eine so verheerende Wirkung haben könnten“.

Das tödliche Treffen der beiden war schon einmal vor dem Landgericht verhandelt worden. Im ersten Verfahren lautete im Mai 2009 die Strafe neun Jahre Haft. Die Kammer sah damals aber kein Mordmerkmal. Die Anklage legte erfolgreich Revision ein, so dass der Fall vor einer anderen Kammer nun neu aufgerollt wird. Schon im ersten Prozess hatte sich der Angeklagte auf Erinnerungslücken berufen. Für das Verfahren sind bis in den September noch sechs Verhandlungstage vorgesehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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