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Impftempo nimmt weiter ab

Corona in Deutschland: Inzidenz steigt weiter an - „Bratwurst-Impfungen“ in Thüringen

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen zuletzt wieder an, das Interesse an Impfungen sinkt. In Thüringen stößt eine skurrile Impf-Aktion auf großes Interesse.

Berlin - Der Corona*-Trend der vergangenen Tage setzt sich auch am Samstag (31. Juli) fort. Seit rund dreieinhalb Wochen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland wieder an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bundesweit bei 16,9. Am Freitag (30. Juli) betrug der Wert 16,5, am Samstag der Vorwoche (24. Juli) noch 13,6.

Corona in Deutschland: Inzidenz steigt weiter an

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2400 Corona-Neuinfektionen*. Vor einer Woche waren es noch 1919 neue Ansteckungen. Zudem wurden den neuen Angaben zufolge innerhalb 24 Stunden insgesamt 21 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es noch 28 Todesfälle gewesen.

In Deutschland lässt das Interesse an einer Corona-Impfung* vielerorts nach. Nach Informationen des RKI sinkt die Anzahl der wöchentlich verabreichten Impfdosen. Derzeit werden an vielen Tagen nur noch gut eine halbe Million Impfdosen verabreicht. Im Mai und Juni waren häufig mehr als eine Million, teils bis zu 1,4 Millionen, wie aus dem Impfdashboard des RKI hervorgeht.

Corona in Deutschland: Interesse an Impfungen sinkt - Intensives Werben von Politik und Verbänden

Bislang sind über 60 Prozent der Bevölkerung einmal geimpft. Mehr als 50 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine vollständige Impfung erhalten. Nach Ansicht vieler Experten ist das viel zu wenig, um angesichts der hochansteckenden Delta-Variante* die anrollende vierte Welle flach zuhalten.

Politik und Verbände verstärken daher aktuell das Werben für die Corona-Impfungen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz forderte beispielsweise ein offensiveres Auftreten auch der Geimpften selbst. „Wir müssen unsere Freundinnen und Freunde davon überzeugen, dass sie sich impfen lassen. Das ist eine Sache, die berührt jeden von uns“, erklärte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir alle sollten bei der Arbeit oder im Sportverein sagen: Ich habe mich impfen lassen, das war gut.“

Mobile Impfstationen, wie hier vor den Fußball-Stadion in Nürnberg, sollen das Impftempo wieder beschleunigen.

Corona-Impfungen: Bratwurst-Aktion in Thüringen stößt auf großes Interesse

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, forderte gegenüber der dpa einen verstärkten Einsatz von mobilen Impfteams. Zudem warb er für mehr Angebote für Jugendliche etwa in Fußballstadien oder Einkaufszentren. „Wir müssen mit den Impfungen zu den jungen Leuten gehen und nicht warten, bis sie ins Impfzentrum oder in die Arztpraxis kommen“, so Dedy.

Im thüringischen Sonnenberg stieß am Freitag (30. Juli) eine besondere Impf-Aktion auf großes Interesse. Dort wurden nach der Corona-Impfung kostenlose Bratwürste verteilt. Christian Jauer von der Kassenärztlichen Vereinigung teilte dem MDR mit, dass bis zum Mittag bereits mehr als 200 Menschen geimpft wurden. Er rechnete mit insgesamt rund 500 Teilnehmern. Normalerweise würden in der Impfstelle pro Tag durchschnittlich bis zu 140 Impfungen verabreicht, so der Leiter des KV-Pandemiestabs, Jörg Mertz. (ph/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Timm Schamberger/dpa

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