Deutscher Luftraum soll freigegeben werden

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Der Luftraum über Deutschland soll am Mittwoch im Laufe des Vormittags wieder freigegeben werden.

Langen - Der Luftraum über Deutschland soll am Mittwoch im Laufe des Vormittags wieder freigegeben werden. Die Flughäfen würden sukzessive für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln geöffnet.

Es bestehe “eine gute Chance, dass die Lufträume über Deutschland und alle internationalen Verkehrsflughäfen bis zum späten Abend


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verfügbar bleiben“, hieß es weiter. Die allgemeine Sperrung des deutschen Luftraums war in der Nacht zum Mittwoch bis 08.00 Uhr verlängert worden. Sichtflüge seien aber erlaubt, wenn die Wetterbedingungen dies zuließen, erklärte die DFS. Nur auf den Flughäfen Bremen, Hamburg, Berlin-Tegel und -Schönefeld war bereits ein regulärer Flugverkehr möglich. In Großbritannien wurde das Flugverbot am Dienstagabend aufgehoben. In London-Heathrow landete die erste Maschine nach Angaben von British Airways kurz vor 23.00 Uhr MESZ. Polen will seinen Luftraum am Mittwochmorgen um 07.00 Uhr wieder öffnen.


Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Tief unten im Eyjafjalla-Gletscher brodelt der Vulkan, der uns seit Tagen Asche nach Europa schickt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Weil der Vulkan so weit unten im Gletscher liegt, kühlt seine Lava so schnell ab und wird zu Staub, den er dann hinaus in die Athmosphäre schleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Das ist das Besondere am Eyjafjalla-Vulkan. Wäre der Gletscher nicht, würde die Lava nicht so schnell kalt und könnte abfließen. Stattdessen wird sie in Nanopartikel in die Luft geschleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Lava und Staub aus dem Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke ist bis zu elf Kilometer in den Himmel geschossen. Inzwischen ist der Eyjafjalla schwächer geworden und schleudert seine Asche nicht mehr so weit in die Luft. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Rauch- und Ascheschwaden über Island. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Aus der Luft: Die Aschewolke, die der Eyjafjalla ausspuckt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke über Europa. Wenn Das stabile Hochdruckgebiet über Deutschland sich verzieht und sich die Wetterlage ändert, kann auch die Asche woanders hintreiben. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Wissenschaftler sind ganz nah dran am Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Satellitenbild: Die Aschewolke über Europa... © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
... Deutschland liegt mitten drin im Aschefeld. © dpa

Der Präsident der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), Roberto Kobeh, erklärte unterdessen, er halte den Luftraum über Europa für sicher. “Wenn ich fliegen müsste, würde ich es tun“, sagte Kobeh am Dienstag in New York. ICAO-Generalsekretär Raymond Benjamin kündigte an, die UN-Sonderorganisation wolle weltweit gültige Standards für den Umgang mit Vulkanaschewolken im Flugverkehr erarbeiten. Dazu werde ein Expertengremium eingesetzt, das festlegen soll, ab welcher Asche-Konzentration eine Gefahr für die Triebwerke von Flugzeugen besteht. Ende## AP

dapd

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