Überfall vor dem Möbelhaus

Nach Schusswechsel vor Ikea-Filiale in Frankfurt: Geldbote schwer verletzt - Fluchtauto identifiziert 

Bei einem Schusswechsel nach einem Überfall wurde ein Geldbote vor einer Frankfurter Ikea-Filiale schwer verletzt. Nun hat die Polizei einen Verdacht. 

  • Vor dem Möbelhaus Ikea in Frankfurt hat sich am Samstag (9. November) ein brutaler Überfall ereignet.
  • Bei einem Schusswechsel wird ein Geldbote schwer verletzt.
  • Polizei fahndet weiter nach Täter und warnt.

Update vom 11. November 2019, 10.34 Uhr: Ein ausgebranntes Auto in der Nähe des Tatorts sorgte am Samstag nach dem Überfall auf einen Geldboten vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt für Spekulationen. Nun bestätigt die Polizei am Montag, dass es sich bei dem Wagen um das Fluchtauto handle, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Spuren hätten das bestätigt. Der silberfarbene Audi A8 war, laut Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zuvor außerhalb Frankfurts gestohlen worden. Auch die Nummernschilder seien in einer anderen Stadt geklaut worden.

Der Täter ist weiterhin flüchtig. Doch wie die FAZ aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, deute vieles auf eine international operierenden Bande hin. Diese Bande sei durch ähnliche Taten in Deutschland aufgefallen. Noch sei aber unklar, wie viele Täter an dem Raubüberfall vor der Ikea-Filiale beteiligt waren.  

Nach Ikea-Überfall: Täter weiter auf der Flucht

Update vom 10. November 2019, 14.11 Uhr: Nach dem Überfall vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt fahndet die Polizei weiter nach dem bewaffneten Täter. Die Identität des Mannes sei nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Ikea-Überfall: Polizei findet ausgebranntes Auto 

Update 17.30 Uhr: Der 56-jährige Geldbote ist nach dem Überfall vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, Lebensgefahr bestehe dpa-Informationen zufolge aber keine. 

In der Nähe des Tatorts fand die Polizei am Nachmittag außerdem ein ausgebranntes Auto. Es könne mit dem Überfall in Zusammenhang stehen, gab die Polizei am Samstagnachmittag bekannt. Nach dem Täter wird aktuell noch immer gefahndet. Er könnte möglicherweise bewaffnet sein.

Brutaler Überfall vor Ikea in Frankfurt

Erstmeldung: Frankfurt - Sie überbringen wertvolle Fracht und werden nicht selten zur Zielscheibe von Kriminellen: Auch in Frankfurt wurde nun ein Geldbote überfallen und liegt jetzt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. 

Ikea-Filiale in Frankfurt: Schusswechsel bei Angriff auf Geldboten

Als der 56-Jährige am Samstagvormittag (9. November 2019) mit einer Geldkassette in den Händen eine Ikea-Filiale in Frankfurt Nieder-Eschbach verließ, griff ihn der Täter an einem Seitenbereich des Einrichtungshauses plötzlich an. Wie die dpa sowie verschiedenen Medien unter Berufung auf die Frankfurter Polizei melden, kam es im Zuge der Attacke noch im Eingangsbereich des Möbelgeschäfts zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde. 

Angriff auf Geldboten vor Frankfurter Ikea - Täter auf der Flucht

Indes gelang dem bislang noch unbekannten Angreifer die Flucht mit seiner Beute. Angaben, wie viel Geld sich in der Kassette befand, gibt es derzeit noch nicht. 

Nun untersucht die Spurensicherung den Tatort und die Polizei fahndet nach einem Mann mit schwarzer Trainingshose und Kapuzenpulli. Momentan gehen die Beamten von einem Einzeltäter aus. 

Nach Schusswechsel bei Angriff auf Geldboten: Betrieb in Ikea-Filiale läuft weiter

Der Betrieb in der Frankfurter Ikea-Filiale konnte allerdings trotz des Schusswechsels weiterlaufen; der Tatort im Eingangsbereich wurde jedoch zunächst abgesperrt. Unter den zahlreichen Kunden des Möbelhauses habe es außerdem keine Verletzten gegeben, sie sollen nun allerdings als Zeugen aussagen. 

Zu einem spektakulären Überfall kam es unlängst auch in der albanischen Hauptstadt Tirana, bei dem die Räuber eine Beute in Millionenhöhe machten. 

Rubriklistenbild: © dpa / Frank Rumpenhorst

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