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Gericht vor Urteil gegen Sauerland-Terroristen

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Mitglieder der terroristischen Sauerland-Gruppe bei der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht  in Düsseldorf.

Düsseldorf - Das Düsseldorfer Oberlandesgericht verkündet heute das Urteil im Prozess gegen die vier Terroristen der Sauerland-Gruppe. Es wird mit hohen Haftstrafen gegen die Mitglieder der Terror-Gruppe gerechnet.

Die Bundesanwaltschaft hat für die zum Islam konvertierten Deutschen Fritz Gelowicz und Daniel Schneider, den Deutsch-Türken Attila Selek und den Türken Adem Yilmaz Haftstrafen zwischen fünfeinhalb und 13 Jahren gefordert.

Nach Einschätzung der Anklagebehörde wollten die vier Islamisten aus religiöser Verblendung in der Bundesrepublik ein Blutbad vom Ausmaß des 11. Dezember anrichten. Die Angeklagten hatten vor Gericht zugegeben, im Auftrag der Islamischen Dschihad Union (IJU) in Deutschland Autobomben-Anschläge auf US-Soldaten in Discos, Kasernen und Flughäfen geplant zu haben.

Drei der Angeklagten hatten sich allerdings in ihrem Schlusswort vom Terrorismus losgesagt und ihre Anschlagspläne bedauert. Drei der Angeklagten waren am 4. September 2007 in einer spektakulären Polizeiaktion in einem Ferienhaus im sauerländischen Medebach festgenommen worden. Dorthin hatten sich sich zurückgezogen, um ihre Bomben zusammenzubauen. Der vierte Angeklagte, Attila Selek, war in der Türkei festgenommen worden.

dapd

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