Glätte auf Straßen kostet fünf Menschen das Leben

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Feuerwehrleute stehen am Samstag (10.12.11) auf der Autobahn 3 (A3) nahe Limburg neben einem ausgebrannten Pkw, der unter einen Lkw-Auflieger gerast war. Bei dem Unfall auf der A3 zwischen Frankfurt und Köln ist am Samstag ein Mensch verbrannt, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Berlin - Der Wintereinbruch in ganz Deutschland für zum Teil spiegelglatte Fahrbahnen gesorgt. Vielen Autofahrern wurde das zum Verhängnis. Fünf Menschen starben infolge von schweren Unfällen.

Auf eisglatten Straßen in Teilen Deutschlands haben sich am Samstag zahlreiche schwere Unfälle ereignet. Dabei sind nach Polizeiangaben in Norddeutschland, Hessen und Nordrhein-Westfalen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Zwei junge Männer starben nach Polizeiangaben am Morgen nahe Lilienthal in Niedersachsen, als sie mit ihrem Auto von der Fahrbahn abkamen und gegen einen Baum prallten. Der 18-jährige Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, sein 17-jähriger Bruder wurde in ein Krankenhaus geflogen, wo er seinen Verletzungen erlag. Die Polizei vermutet, dass der 18-Jährige zu schnell fuhr.

Gleich zwei tödliche Unfälle innerhalb kurzer Zeit ereigneten sich in Hessen auf der Bundesstraße 43 zwischen Hanau-Steinheim und Mühlheim. Zunächst verlor ein Autofahrer sein Leben, als sein Wagen ins Rutschen kam und gegen einen Telefonmast krachte. Danach passierte ein 83-jähriger Kraftfahrer die Unfallstelle, verlor die Kontrolle über seinen Wagen und stieß gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Rentner erlag seinen Verletzungen.

Fahrer von Rettungswagen bei Unfall schwer verletzt

In Mittelhessen verunglückte der Fahrer eines Rettungswagens auf dem Weg zu einem Glatteisunfall. Er erlitt schwere Verletzungen, als er beim Bremsen ins Rutschen geriet und in einen abgestellten Lastwagen krachte. Der Beifahrer wurde leicht verletzt.

In Nordrhein-Westfalen wurde eine 59-jährige Beifahrerin bei einem Unfall auf der Landstraße 581 nahe Havixbeck getötet. Der 33 Jahre alter Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Nach Polizeiangaben war der Mann auf glatter Fahrbahn zu schnell mit seinem Auto unterwegs, kam von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum.

In Schleswig-Holstein und Hamburg war starker Schneefall die Ursache von zahlreichen Unfällen, bei denen es aber meist bei Blechschäden blieb. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge liegen die Ausläufer von Tief Friedhelm über Süddeutschland. Dort kam am Samstag zu Regen- und Schneefällen, die teilweise zu einer geschlossenen Schneedecke geführten.

dapd

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