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Illegales Autorennen als Ursache?

Zwei Kinder sterben bei schrecklichem Horror-Unfall bei Hannover

Ein zerstörtes Auto liegt auf einer Wiese. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Barsinghausen in der Region Hannover ist nach Polizeiangaben ein Kind ums Leben gekommen, mindestens vier weitere Menschen sind schwer verletzt worden.
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Ein zerstörtes Auto liegt auf einer Wiese. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Barsinghausen in der Region Hannover sind nach Polizeiangaben zwei Kinder ums Leben gekommen, mindestens vier weitere Menschen sind schwer verletzt worden.

Nach einem schweren Autounfall in der Region Hannover sterben zwei Kinder. Die Eltern und zwei weitere Menschen werden schwer verletzt. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Hannover - Zwei Kinder sterben nach einem schweren Autounfall in der Region Hannover zudem werden vier Erwachsene verletzt. Als Ursache steht ein illegales Autorennen im Raum - die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Die zuständigen Beamten hätten bereits Zeugen gehört und die Spurenlage analysiert, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Aktuell suche man allerdings nach weiteren Zeugen, die den schockierenden Verdacht erhärten oder widerlegen können.

Bei dem Verkehrsunfall in Barsinghausen starb ein Zweijähriger am Freitag (25. Februar) noch am Unfallort. Sein Bruder (6) erlag in der Nacht zum Samstag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Eltern sowie zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Nach aktuellem Ermittlungsstand soll eine 39 Jahre alte Autofahrerin zuerst mehrere Fahrzeuge überholt haben und dann in der Folge mit verschiedenen Autos aus dem Gegenverkehr zusammengestoßen sein. Darunter war auch der entgegenkommende Wagen einer vierköpfigen Familie, in dem die beiden kleinen Kinder saßen. 

Die Ermittler vermuten nun, dass sich die Frau ein illegales Straßenrennen geliefert hat. Demnach beabsichtigte die 39-Jährige in einer Kurve zunächst ein anderes Auto zu überholen. Der Fahrer dieses Wagens habe aber beschleunigt und die beiden Fahrzeuge seien über einen längeren Zeitraum nebeneinander gefahren.

Im weiteren Verlauf sei die Frau zuerst mit dem Auto eines 50 Jahre alten Mannes zusammengestoßen, der dadurch mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf einem angrenzenden Feld zum Stehen kam. In der Folge stieß sie den Erkenntnissen der Polizei nach mit dem Auto der Familie zusammen, das durch die Wucht des Aufpralls nach rechts von der Fahrbahn geschleudert wurde, sich überschlug und auf dem Dach auf einer angrenzenden Pferdekoppel zum Liegen kam. 

Zuletzt sei die Frau noch mit dem Wagen eines 74 Jahre alten Fahrers zusammengestoßen, der direkt hinter der Familie gefahren war. Die 39 Jahre alte mutmaßliche Unfallverursacherin, der 50 Jahre alte Autofahrer und die Eltern der Kinder, eine 29-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann, wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die beiden anderen Unfallbeteiligten seien unverletzt geblieben.

Bilder vom Unfallort zeigen ein Trümmerfeld. Auch zu sehen ist dabei ein völlig zerstörtes, auf der Seite liegendes Fahrzeug. Auf der Wiese neben dem Wagen liegen Gegenstände verstreut. Mehrere Rettungswagen und -hubschrauber waren laut Polizei am Freitag im Einsatz. 

Obwohl die Feuerwehr sofort mit der Reanimation der beiden kleinen Kinder begann, konnte keiner der beiden Jungen gerettet werden. Notfallseelsorger kümmerten sich um die psychologische Betreuung aller Beteiligten und der Einsatzkräfte.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen. 

nt mit dpa-Material

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