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Haustier-Boom

Hundehalter-Regeln sollen verschärft werden: „Tiere sind nicht irgendeine Ware“

In der Corona-Pandemie haben sich immer Menschen Haustiere zugelegt. (Symbolbild)
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In der Corona-Pandemie haben sich immer Menschen Haustiere zugelegt. (Symbolbild)

Auf Hundehalter kommen strengere Regeln zu. Die Politik will den Tierschutz verschärfen. Auch im Umgang mit anderen Haustieren sollen bald strengere Vorgaben gelten.

Frankfurt/Berlin – Hund oder Katze? Diese Frage sorgt seit Jahren für Debatten bei Haustierliebhabern. Klar ist jedoch: In der Corona-Pandemie* wurden alle tierischen Freunde zu wichtigen Begleitern im Leben vieler Menschen, das vom Homeoffice oder Homeschooling geprägt ist. „Aber Tiere sind nicht irgendeine Ware, die man sich mal eben so anschafft“, sagt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Die CDU-Politikerin will den Tierschutz verschärfen.

Die Kettenhaltung von Hunden werde „grundsätzlich“ verboten, sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. Auch würden die Anforderungen an die Hundezucht verschärft. „Eine Mindestzeit von vier Stunden für den täglichen Umgang mit den Welpen wird dann zum Beispiel vorgegeben“, teilte die Ministerin mit. Ihr Ministerium passe gerade die Vorgaben an neue wissenschaftliche Erkenntnisse an.

Immer mehr Haustiere in der Corona-Pandemie: Klöckner will Tierschutz verschärfen

Angesichts des Haustier-Booms wegen der Corona-Krise sagte Klöckner, sie wolle auch die Verkäufer im Zoofachhandel stärker in die Pflicht nehmen. Sie seien die ersten Ansprechpartner für Käufer. „Deshalb werde ich hier per Verordnung für mehr Sachkunde sorgen: Das Personal muss geschult sein und sich regelmäßig fortbilden.“ Sie fügte hinzu: „Damit sorgen wir für eine Verbesserung des Tierschutzes.“

Auch an die Verantwortung der Tierhalter appellierte die 48-Jährige. Wer ein Haustier halten wolle, habe eine besondere Fürsorgepflicht. „Dessen muss man sich bewusst sein“, so Klöckner. Aufklärung beim Thema Umgang mit Tieren sei entscheidend.

Tierschützer warnen vor Abgabewelle von Haustieren nach der Corona-Pandemie

Tierschützer, darunter der Deutsche Tierschutzbund, warnen vor einer Abgabewelle von Haustieren nach der Pandemie. Klöckner sagte, ihr Ministerium habe daher ein Portal „Haustierberater“ entwickelt. „Hier kann man das interaktiv prüfen. So lassen sich Überraschungen und Enttäuschungen vermeiden“, so die Ministerin.

Ein besonders grausamer Fall der Tierquälerei sorgte erst kürzlich in der Region* für Aufsehen: Ein unbekannter Täter tötete mit Pfeil und Bogen zwei Kälber auf einer Weide in Idstein. Weitere Tiere wurden so schwer verletzt, dass sie erlöst werden mussten. (tvd/AFP) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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