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Horror-Crash an bayerischer Grenze

Von Baggerschaufel aufgeschlitzt: Vier Schwerverletzte, Kind reanimiert - Feuerwehr sucht Gliedmaßen

Bei einem Unfall ist ein Auto in eine Baumaschine gerast. Vier Menschen, darunter zwei Jungen, wurden schwer verletzt
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Bei einem Unfall ist ein Auto in eine Baumaschine gerast. Vier Menschen, darunter zwei Jungen, wurden schwer verletzt

Am Donnerstag ereignete sich an der bayerisch-hessischen Grenze ein schrecklicher Unfall. Dabei ist ein Auto mit einer Familie besetzt in eine Baggerschaufel gerast und wurde regelrecht in der Mitte geteilt. Alle Insassen wurden schwer verletzt. Ein Kleinkind musste reanimiert werden.

Biebergemünd - Die Familie war am Donnerstagabend (1. Dezember) mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 276 unterwegs, als der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle verlor und mit dem tonnenschweren Baufahrzeug, welches auf einem Firmengelände geparkt war, kollidierte. Medienberichten zufolge war der 33-jährige Fahrer möglicherweise zu schnell unterwegs. Dies müsse laut Polizei allerdings erst noch geklärt werden.

Durch die Wucht des Zusammenpralls mit dem abgestellten Radlader wurde das Auto von der Schaufel des Baufahrzeugs im Frontbereich förmlich aufgeschlitzt. Der Wagen war fast ungebremst genau gegen die Kante der Radlader-Schaufel gefahren. Diese war durch den Motorraum bis zum Fahrersitz vorgedrungen, das Lenkrad wurde bis zur B-Säule geschoben - laut Reporter vor Ort betrug das Eigengewicht des Radladers circa 24 bis 27 Tonnen und bewegte sich in Folge des Zusammenstoßes kaum. Der Audi fing sofort Feuer. Der Fahrer wurde zudem im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Zwei Kinder schwer verletzt

Die Frau auf dem Beifahrersitz und auch die beiden Kinder, ein vierjähriges Mädchen und ein zweijähriger Junge, wurden ebenfalls schwer verletzt. Alle kamen in ein Krankenhaus. Ob es sich bei den vier Unfallopfern um eine Familie handelt, konnte die Polizei zunächst nicht mit Gewissheit bestätigen. Die Vermutung liegt aber nahe, da alle Insassen aus Büdingen (Wetterau) stammen. Auch die Kinder mussten von der Feuerwehr behutsam aus dem Wegen geholt werden. Zum Glück konnte das Feuer zuvor rasch abgelöscht werden.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hatte die Feuerwehr schreckliche Arbeit zu leisten: Denn die Helfer mussten abgetrennte Gliedmaßen der Opfer zwischen den Trümmern suchen, mit der Hoffnung dass diese bei schneller Behandlung und Operation wieder angefügt werden können. Zudem sollen sich in der Klinik noch dramatische Szenen abgespielt haben. Eines der Kinder musste reanimiert werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber auf eine geeignete Intensivstation verlegt.

Ein Gutachter wurde beauftragt, die Unfallursache zu klären. Am Fahrzeug entstand laut Polizei Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro.

mz

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