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Kassandras mutmaßlicher Peiniger vor Gericht

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Der mutmaßliche Mörder von Kassandra kommt vor Gericht.

Düsseldorf - Der 15-jährige mutmaßliche Peiniger der schwer misshandelten Kassandra aus Velbert muss sich ab April wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

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Das Landgericht Wuppertal ließ die Anklage zu, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Jungen vor, das neunjährige Mädchen mit einem Stein geschlagen und dann lebensgefährlich verletzt in einen Gullyschacht geworfen zu haben. Das nicht öffentliche Verfahren gegen den 15-Jährigen beginnt am 7. April. Laut Anklage hatte er Kassandra töten wollen, um damit seine brutale Attacke auf das Mädchen zu vertuschen. Den Abwasserkanal soll er mit einem Deckel verschlossen und die Gullyöffnung mit Geäst bedeckt haben. Erst nach Stunden wurde das Mädchen von einem Spürhund der Polizei gefunden.

Schüler bestreite Vorwürfe

Der 15-jährige Schüler sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft und bestreitet, das Mädchen mit dem Stein fast zu Tode geprügelt zu haben. Eine Haftbeschwerde seiner Anwältin war im November vom Oberlandesgericht Düsseldorf in letzter Instanz abgelehnt worden. In ihrer Beschwerde hatte die Juristin argumentiert, die Polizei habe nicht genügend Beweise für einen dringenden Tatverdacht. Indizien hatten die Polizei in dem mysteriösen Fall auf die Spur des verhaltensauffälligen Jungen geführt. Der 15-Jährige muss im Fall einer Verurteilung mit einer Jugendstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen. Für den Prozess sind 16 Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil wird nicht vor Ende Juni erwartet. DAPD

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