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Bei Urteilsverkündung

Vater im Schlaf getötet - Verurteilter lacht

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Lebenslange Haft: Ein 47-Jähriger (hier links im Bild) wurde heute wegen der heimtückischen Tötung seines Vaters verurteilt.

Dessau-Roßlau - Als das Urteil „Lebenslang“ verkündet wird, lacht er verächtlich. Dabei hat der 47-Jährige nach Überzeugung der Richter seinen Vater erstochen.

Wegen der heimtückischen Ermordung seines Vaters ist ein 47 Jahre alter Mann vom Landgericht Dessau-Roßlau zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann seinen arg- und wehrlos schlafenden 86 Jahre alten Vater im September 2013 mit einem Dolch und einer Hellebarde erstach und mit mehreren Gegenstände auf seinen Kopf schlug. Als die Richterin am Freitag das Urteil verkündete, lachte der Angeklagte verächtlich. Die Verteidigung kündigte Revision an.

Es war von Anfang an ein Indizienprozess. Die Richterin betonte in ihrem Urteil, dass der Angeklagte sich immer wieder in Widersprüche verstrickt habe. Zudem habe er eine Wunde an seiner Hand gehabt, die laut Gutachten von einem Kampf mit dem Vater stammen könnte. Nur der Sohn besaß einen Schlüssel zum Haus.

Einen vermeintlichen Einbruch in das alte Gebäude werteten Gutachter als inszeniert. Auch ein Motiv - ein Streit mit dem dominanten Vater um die Gestaltung des gemeinsamen Gartens am selben Tag - liege vor. Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

dpa

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