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Warnung vor Ruß-Partikeln

Explosion in Leverkusen: Keine Hoffnung für Vermisste - Chempark geht nun von sieben Toten aus

Bei der schweren Explosion im Chempark Leverkusen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Für fünf Vermisste schwindet jede Hoffnung. Alle News im Ticker.

  • Nach der Explosion im Chempark in Leverkusen (NRW) am Dienstagmorgen (27. Juli) gibt es bislang zwei Todesopfer und 31 Verletzte.
  • Die Suche nach fünf Vermissten geht weiter. Doch es gibt kaum Hoffnung.
  • Die Stadt Leverkusen und der Chempark warnen vor giftigen Rußpartikeln.
  • Alle Neuigkeiten in unserem News-Ticker.

Update vom 28. Juli, 16.03 Uhr: Laut dem NRW-Umweltamt waren in der Explosionswolke Dioxin-Verbindungen. Bis zum Ende der Woche will das Umweltamt erste Ergebnisse vorlegen, ob die Stoffe gefährlich sind. Dafür würden die Ruß-Niederschläge untersucht.

Update vom 28. Juli, 14.17 Uhr: Es gibt kaum mehr Hoffnung die vermissten Mitarbeiter noch lebend zu finden. Die Explosion im Chempark in Leverkusen hat vermutlich sieben Menschen das Leben gekostet. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir die fünf Vermissten nicht mehr lebend finden werden“, sagte Currenta-Geschäftsführer Frank Hyldmar auf einer Pressekonferenz am Nachmittag. Dabei handele es sich um vier Mitarbeiter von Currenta und um einen Beschäftigten einer externen Firma.

„Die Suche nach den Vermissten geht weiter“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich zur aktuellen Lage auf einem Statement auf Twitter. Weiter warnt Friedrich vor den Ruß-Partikeln* und bittet die Bevölkerung diese bei der Telefon-Hotline zu melden.

Nach Explosion im Chempark Leverkusen - Brandermittler kommen am Donnerstag

Update vom 28. Juli, 11.24 Uhr: Die Polizei will am Donnerstag mit Untersuchungen am Unglücksort beginnen. Geplant sei eine erste Begehung zusammen mit einem Sachverständigen und Verantwortlichen des betroffenen Leverkusener Chemparks, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Aktuell stehe noch die Suche nach vermissten Mitarbeitern im Vordergrund. Zuvor hatte der WDR darüber berichtet. Einen Tag nach Unglück ist noch völlig unklar, wodurch die schwere Explosion am Dienstagvormittag ausgelöst wurde.

Nach Explosion in Leverkusen: Suche nach Vermissten hält an

Update vom 28. Juli, 06.17 Uhr: In Leverkusen geht die Suche nach den Vermissten weiter. Wie schon am Vorabend würden im Chempark noch immer fünf Menschen vermisst, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen. Die Nachlöscharbeiten liefen ebenfalls weiter. „Da gibt es keine neue Entwicklung.“ Bei dem Unglück am Vortag waren nach Angaben von Chempark-Leiter Lars Friedrich vom Dienstagabend mindestens zwei Menschen gestorben. Die Zahl der Verletzten betrug demnach 31. Davon schwebte ein Mensch den Angaben zufolge in Lebensgefahr.

Die Hoffnung, die Vermissten noch lebend zu finden, werde immer geringer, hatte Friedrich am Abend gesagt. Die gewaltige Explosion, die nach Zeugenberichten im Umkreis von vielen Kilometern zu hören war, ereignete sich demnach im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig. Die Ursache für die Explosion war zunächst weiter unklar. Das Unternehmen rechnete damit, dass es noch einige Zeit dauern könnte, bis es erste Erkenntnisse gibt.

Der Chempark ist nach Unternehmensangaben einer der größten Chemieparks Europas. An den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind über 70 Firmen angesiedelt.

31 Verletzte nach Leverkusen-Explosion

Update vom 27. Juli, 19.39 Uhr: Nach der heftigen Explosion im Chempark in Leverkusen ist ein weiterer Toter entdeckt worden. Das meldete der Betreiber Currenta. Die Zahl der Verletzten stieg auf 31. Fünf von ihnen müssen laut der Kölner Polizei auf der Intensivstation behandelt werden. Drei Menschen werden immer noch vermisst.

Inzwischen konnte die Warnung für die meisten Leverkusener Stadtteile wieder aufgehoben werden. Sie galt lediglich noch für den besonders betroffenen Teil Bürrig.

NRW-Innenminister Herbert Reul: Zweiter Tank drohte zu explodieren

Offenbar konnte eine noch größere Katastrophe abgewendet werden. Laut dem nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul drohte ein zweiter Tank zu explodieren. Der Tank habe 100.000 Liter hochentzündliche, giftige Abfallstoffe enthalten, sagte der CDU-Politiker. Die Feuerwehr habe die Gefahr aber bannen können.

Update vom 27. Juli, 15.41 Uhr: Die Sperrung der Autobahn ist wieder aufgehoben. Auch die Autobahn A59 rund um Leverkusen ist wieder offen.

Explosion in Chempark Leverkusen noch 40 Kilometer entfernt zu spüren

Update vom 27. Juli, 15.14 Uhr: Die Erschütterung bei der schweren Explosion im Leverkusener Chempark ist am Dienstag auch noch viele Kilometer entfernt zu spüren gewesen. Mehrere Stationen des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hätten die Explosion gemessen, sagte ein Seismologe am Dienstag. Unter anderem sei sie auch an einer Station im Hespertal, rund 40 Kilometer nördlich von Leverkusen, registriert worden.

Update vom 27. Juli, 15.08 Uhr: Nach der Explosion im Chempark in Leverkusen ist die Warnstufen in den betroffenen Gebieten von „Extreme Gefahr“ auf „Gefahr“ herabgestuft worden. Nach wie vor gilt die Warnung der Feuerwehr, Fenster und Türen vor allem in den betroffenen Stadtteilen geschlossen zu halten, teilt die Stadt Leverkusen mit. Das betroffene Gebiet sollten nicht aufgesucht werden. Nur dringend notwendige Fahrten sollten unternommen werden, heißt es weiter. In Solingen und in Dortmund ist der Brandrauch zu riechen. Es kann zu Geruchsbelästigungen kommen. Es wird empfohlen die Türen und Fenster zu schließen.

Nach Explosion in Sondermüll-Werk in Leverkusen - Warnung vor „verdächtigem Niederschlag“

Update vom 27. Juli, 14.21 Uhr: Was ist eigentlich in die Luft gelangt? Ob die Stoffe giftig sind, will ein Journalist wissen. „Ich schließe es nicht aus“, sagt Chempark-Chef Lars Friedrich. Es haben Lösungsmittel gebrannt, auch chlorierte Lösungsmittel. Es sei hier Vorsicht angesagt. Deswegen sei die Warnlage noch aufrechterhalten.

„Wenn Bürger verdächtige Niederschläge finden, sollen sie diese bitte melden“, betont Friedrich. Um welche giftigen Stoffe es sich handeln könnte, müsste dann die Umweltanalytik ergeben. Die Stadt Leverkusen hat bereits eine Bürgerhotline eingerichtet (siehe Update 13.50 Uhr). Wer Rückstände und Ruß-Niederschlag auf Grundstücken und Straßen entdeckt, kann sich an die Telefon-Hotline wenden.

Die Warnlage dauert noch an, teilt die Feuerwehr mit. Luftmessungen im Raum Leverkusen würden weiter durchgeführt. „Wir sind in den betroffenen Stadtteilen unterwegs und messen. Bleiben Sie in den Häusern und halten sie Türen und Fenster geschlossen.“

Chempark-Chef: „Wir haben eine Gefährdungslage“

Update vom 27. Juli, 14.08 Uhr: Nach der Explosion im Chempark in Leverkusen gibt Lars Friedrich, Leiter vom Chempark, ein Statement vor der Presse ab. „Wir haben keine akute Gefährdungslage, aber eine Gefährdungslage“, so Friedrich. Er hofft, dass die vier Vermissten noch lebend gefunden werden. Der Tod des Mitarbeiters mache ihn sehr betroffen, auch die 16 Verletzten.

„Es ist ein tragischer Tag für Leverkusen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Richrath. Er habe selbst die Detonation gehört.

Nach Explosion in Leverkusen - Spielplätze bis auf Weiteres geschlossen

Update vom 27. Juli, 13.50 Uhr: Die Messwerte sind aktuell im „grünen Bereich“, teilt die Stadt Leverkusen mit. Die Spielplätze in Bürrig und Opladen werden temporär als Vorsichtsmaßnahme bis auf Weiteres geschlossen. Nahrungsmittel aus dem Garten sollten als Vorsichtsmaßnahme abgewaschen werden.

Eine Einschätzung, ob in den Niederschlägen relevante Stoffe zu finden sind, sei nach Auskunft des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) noch nicht möglich, heißt es weiter. Sollten Rückstände und Ruß-Niederschlag auf den Grundstücken und Straßen entdeckt werden, bitte die Stadt Leverkusen diese an die Bürgerhotline zu melden: (0214) 406-33333.

Derzeit sei laut Chempark nicht von einer Eskalation der Lage auszugehen, teilte die Stadt zudem mit. Zurzeit würden die Nach-Löscharbeiten laufen. Gebrannt haben demnach flüssige Lösungsmittel.

„Extreme Gefahr“ nach heftiger Explosion in Sondermüll-Werk in Leverkusen - Ein Toter, 16 Verletzte, 4 Vermisste

Update vom 27. Juli, 13.31 Uhr: Rettungskräfte der Werkfeuerwehr Chempark haben einen vermissten Mitarbeiter tot geborgen, teilt die Stadt Leverkusen mit. Momentan werden noch vier weitere Mitarbeiter vermisst.

„Wir sind tief betroffen über diesen tragischen Unfall und den Tod eines Mitarbeiters. Unser besonderes Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, aber auch den Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, erklärte der Chempark-Leiter Lars Friedrich.

16 Menschen sind bei der Explosion verletzt worden, zwei davon schwer.

Die Rettungsarbeiten laufen weiterhin mit Hochdruck, teilt die Stadt mit. „Aufgrund der temporär nicht gesicherten Stromversorgung des Standortes wurden alle administrativ tätigen Mitarbeiter*innen vorsorglich gebeten den Standort zu verlassen“, heißt es weiter.

Update vom 27. Juli, 13.30 Uhr: ​Die Vollsperrungen für das Autobahnkreuz Leverkusen West und die Autobahn A1 in beide Fahrtrichtungen ​(zwischen Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord) wird aufgehoben, teilt die Polizei mit. Die weiträumigen Absperrungen in der Stadt bleiben aber weiter bestehen.

Brand nach Explosion in Leverkusen gelöscht - Rettungskräfte suchen nach Vermissten

Update vom 27. Juli, 13 Uhr: Der Brand ist gelöscht, teilt die Stadt Leverkusen mit. „Wie der Chempark Leverkusen gerade mitteilt, ist der Brand nach der Explosion im Tanklager im Entsorgungszentrum Bürrig gelöscht.“ Die Rettungskräfte würden weiter mit Hochdruck nach den Vermissten suchen.

„Extreme Gefahr“ nach heftiger Explosion in Sondermüll-Werk in Leverkusen - fünf Vermisste, Autobahnen gesperrt

Update vom 27. Juli, 12.37 Uhr: Laut dem Kölner Stadtanzeiger droht das Feuer auf ein weiteres Tanklager überzugreifen. Anwohner sollen demnach vor einer möglichen zweiten Explosion gewarnt worden sein. Kursierenden Meldungen über Evakuierungsmaßnahmen widersprach die Stadt Leverkusen. Es werde nicht evakuiert, sagt eine Sprecherin der Stadt, wie der Leverkusener Anzeiger berichtet.

Wie die Stadt Leverkusen mitteilt, brennt derzeit ein Tank mit Lösungsmitteln. Die Löscharbeiten haben warten müssen, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war. Das sei nun geschehen. Die Löscharbeiten würden beginnen.

Vier Schwerverletzte und zwölf Verletzte wurden nach Angaben der Stadt bislang geborgen. Fünf Personen werden weiter vermisst.

Giftige Rauchwolke nach Explosion in Leverkusen: Gefahrenwarnung auf Soligen erweitert

Update vom 27. Juli, 12.18 Uhr: Die offizielle Gefahrenwarndurchsage betrifft nun auch das Stadtgebiet Solingen im Bereich Aufderhöhe und Ohligs erreicht.

„Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Es erfolgt eine Warnung durch Sirenen im betroffenen Bereich.“

Fünf Mitarbeiter vermisst

Update vom 27. Juli, 11.54 Uhr: Bei der Explosion wurden mehrere Mitarbeiter verletzt, zwei davon schwer, teilt die Firma Currenta mit. „Sie befinden sich zurzeit in ärztlicher Behandlung“, heißt es in der Pressemitteilung. Momentan würden fünf Mitarbeiter vermisst.

Der Betreiber Currenta im Chempark Leverkusen hat eine Hotline für die Bevölkerung eingerichtet, die unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist: Leverkusen 0214-2605 99333.

Wie es zu der schweren Explosion in der Sondermüll-Verbrennungsanlage kam, ist zunächst noch unklar. Currenta schildert den Vorfall kurz und knapp:

„Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 09:40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig.“

Update vom 27. Juli, 11.48 Uhr: Die Polizei Köln bittet den Bereich großräumig zu umfahren. „Wir brauchen vor Ort alle Rettungswege. Haltet die Straße für die Einsatzkräfte frei“, twittert die Polizei.

Nach Explosion in Leverkusen - Situation laut Polizei unübersichtlich

Update vom 27. Juli, 11.31 Uhr: Nach der Explosion in Leverkusen-Wiesdorf ist die Situation nach Angaben der Polizei noch unübersichtlich. „Wir sind mit vielen Polizeikräften vor Ort und klären die Situation. Es gibt mehrere Verletzte“, teilt die Polizei via Twitter mit.

Wie der Leverkusener Anzeiger berichtet, ist es in einer Sondermüll-Verbrennungsanlage zu einer Explosion mit starker Rauchentwicklung gekommen. Dicke Rauchwolken steigen über dem Chempark auf, wie auf Fotos zu sehen ist. Behörden warnen vor extremer Gefahr (siehe unten). Türen und Fenster sollen geschlossen bleiben. Luftmesswagen sind im Einsatz.

Nach Explosion in Sondermüll-Firma - Autobahnen gesperrt

„Bitte unbedingt Rettungsgassen bilden“, twittert die Feuerwehr Köln. Alle Autobahnen und der Westring sind gesperrt.

  • A1 zwischen Köln-Niehl und Kreuz Leverkusen.
  • A3 zwischen Kreuz Leverkusen und Dreieck Langenfeld.
  • A59 zwischen Kreuz Monheim-Süd und Kreiz Leverkusen-West.

Heftige Explosion: Riesige Rauchsäule über Chempark in Leverkusen - Firma bestätigt Zwischenfall

Erstmeldung vom 27. Juli 2021

Leverkusen - Dunkle Rauchwolken sind über der Stadt Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) zu sehen. In einem Entsorgungszentrum des Unternehmens Currenta hat es in einem Tanklager eine Explosion gegeben, berichtet der WDR. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Wer sich in der Gegend aufhält, soll in ein Gebäude gehen. Die Warn-App Nina und Katwarn haben ausgelöst. Die Polizei sperrt Straßen im Umkreis. Auch die Autobahn A1 und A59.

Die Firma Currenta bestätigte die Explosion im Chempark Leverkusen. Die Ursache der Detonation sei bisher unbekannt, teilte Chempark via Twitter mit. Und weiter: „Werkfeuerwehr und Luftmesswagen im Einsatz. Anwohner bitte geschlossene Räume aufsuchen sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten.“

Explosion in Leverkusen: Rauchsäule über Bayer-Werk - Autobahn A1 - Vollsperrung

Die Autobahn A1 ist in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt - zwischen Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord, teilt die Polizei via Twitter mit. Die Vollsperrung betrifft demnach auch das Autobahnkreuz Leverkusen West.

„Aktueller Einsatz der Polizei! Größere Schadenslage im Bereich Leverkusen“, twittert die Polizei.

Eine dunkle Rauchwolke steigt über dem Chemiepark auf. Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr sind im Einsatz.

Warn-App und Katwarn nach Explosion in Leverkusen ausgelöst

Nach der gewaltigen Explosion in Leverkusen hat die Warn-App Nina ausgelöst. Auch Katwarn warnt unter der Kategorie „Sonderfall“ die Bevölkerung:

„Feuerwehr Stadt Leverkusen meldet: Schließen Sie Türen und Fenster, gehen Sie in ein Gebäude, rufen Sie die 112 nur an, wenn Sie Angaben zum Geschehen machen können Insbesondere Bürrig, Rheindorf, Opladen sind betroffen“, heißt es bei Katwarn.

Gleichzeitig sollen sich Anwohner in der betroffenen Region weiter in den Medien informieren.

Weiter heißt es dort: „Umfahren Sie das betroffene Gebiet weiträumig. Wählen Sie nur in Notfällen den Notruf 110 (Polizei) und 112 (Feuerwehr).“

Nach Explosion in Leverkusen-Bürrig: „Warnstufe: Extreme Gefahr“

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat nach der Explosion eine aktuelle Warnmeldung am Dienstag (27. Juli) um 10.28 Uhr herausgegeben: „Warnstufe: Extreme Gefahr“. Auf einer Karte sind die betroffenen Gebiete in Leverkusen rot markiert. Insbesondere Bürrig, Rheindorf, Opladen sind demnach betroffen.

„Warnstufe: Extreme Gefahr“ nach Explosion in Leverkusen (NRW). Bürrig, Rheindorf, Opladen (rot markiert) sind betroffen.

Nach Explosion in Bürrig Leverkusen „Anwohner sollen Türen und Fenster schließen“

„Schließen Sie Türen und Fenster, gehen Sie in ein Gebäude, rufen Sie die 112 nur an, wenn Sie Angaben zum Geschehen machen können“, ist in der Warnmeldung zu lesen. Wie viele Menschen in dem Gebiet betroffen sind, ist zunächst noch unbekannt.

Nach einer Explosion im angrenzenden Chempark Leverkusen in Stadtteil Wiesdorf seien Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei aktuell im Großeinsatz. „Ausmaß und Ursache der Schadenslage sind aktuell noch nicht bekannt“, erklärte die Polizei in einer Mitteilung.(ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Oliver Berg

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