Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Drei Paketbomben entdeckt

Nach Explosion bei Lidl und Bomben-Fund in Bayern: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Mysteriöse Paketbomben: Explosion in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm, Verpuffung bei Capri Sonne, mehrere Verletzte. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Update vom 20. Februar, 18.10 Uhr: Nachdem drei große Lebensmittelhersteller in Deutschland von einer Briefbomben-Serie heimgesucht wurden, hat der Spuk nun hoffentlich ein Ende. Denn die Polizei konnte in diesem mysteriösen Fall nun einen ersten Ermittlungserfolg erzielen. Ein 66-jähriger, tatverdächtiger Rentner sei bereits am Freitagabend (19. Februar) von Spezialeinsatzkräften an seinem Wohnsitz festgenommen worden. Bislang sei der Mann, der aus dem Raum Ulm stamme, nicht polizeibekannt gewesen. Bei seiner Festnahme soll er außerdem keinen Widerstand geleistet haben. Das Motiv des Verdächtigen ist noch unklar, zu den Vorwürfen gegen ihn habe er sich noch nicht geäußert. Beweismittel, die von Ermittlern in seiner Wohnung gefunden wurden, würden derzeit noch untersucht.

Laut Bild.de sollen die drei Briefbomben, die an den Getränkeabfüller Wild, den Discounter Lidl und den Lebensmittelhersteller Hipp adressiert waren und teilweise explodierten, von vermutlich fiktiven Absenderinnen verschickt worden sein. Die auf den Briefen vermerkten Namen sollen bei den angegeben Adressen nicht gemeldet gewesen sein. Offenbar verwendete der mutmaßliche Täter bei einer Briefsendung den Nachnamen „Merkel“. Bei den Absenderadressen soll es sich jeweils um Studentenwohnheime in Augsburg, Ulm und München gehandelt haben.

Lidl: Nach Explosion und Bomben-Fund in Bayern - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Update vom 20. Februar, 16.20 Uhr: Drei Briefbomben-Angriffe in Baden-Württemberg und Bayern beschäftigten in den letzten Tagen die Polizei. Laut ntv.de soll nun ein Tatverdächtiger in U-Haft sitzen. Der 66-Jährige soll im Zusammenhang mit den explosiven Postsendungen auf drei große Lebensmittelhersteller stehen, darunter Hipp und Lidl. Mehr Details sind bislang noch nicht bekannt.

Update vom 20. Februar, 13 Uhr: Offenbar wurde eine weitere Briefbombe gefunden - diesmal in Leimen. Die Informationslage ist jedoch noch sehr dünn. Wegen eines verdächtigen Pakets ist das Paketverteilzentrum in Baden-Württemberg laut der Deutschen-Presse Agentur geräumt worden. Ob möglicherweise ein Zusammenhang mit den drei zuletzt an Lebensmittelfirmen im Südwesten und in Bayern versendeten explosiven Postsendungen besteht, blieb zunächst offen. Es seien mehrere Streifen vor Ort, das Gebiet sei abgesperrt worden, sagte ein Sprecher der Mannheimer Polizei am Samstagvormittag. Nähere Informationen zu dem Paket gab es zunächst nicht.

Der Entschärferdienst des Landeskriminalamtes sei standardmäßig verständigt worden, man ermittele in alle Richtungen, sagte der Polizeisprecher. Man sei momentan extrem sensibel, Sicherheit habe oberste Priorität

Serie von Briefbomben: Ermittler haben erste Hinweise - Die Spur führt offenbar nach Ulm

Update vom 19. Februar, 16 Uhr: In der Serie von bisher drei Briefbomben an Lebensmittelhersteller und -händler haben die Ermittler eine erste heiße Spur. Die drei Postsendungen wurden wohl in Ulm verschickt, wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Freitag mitteilten. Darauf weise eine Spur hin. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte keine näheren Angaben zu der Spur machen.

Derzeit sehen die Ermittler nach eigenen Angaben die Gefahr von weiteren Briefbomben als „wenig wahrscheinlich“ an. Dies könne aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang der drei Briefbomben aus. Über hundert Beamte sind an den Ermittlungen beteiligt. Die kriminaltechnischen Untersuchungen an den Tatorten sowie an der entschärften Sendung dauerten noch an.

Sämtliche an den Tatorten und der entschärften Sendung gesicherten Spuren würden derzeit geprüft, erklärten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft. Bisher gebe es noch keine Erkenntnisse zu Täter oder Motiv, laut Staatsanwaltschaft liegt auch kein Bekennerschreiben vor.

Bomben-Explosion bei Lidl: Ausdrückliche Warnung - Serientäter Schuld für Briefbomben?

Update vom 19. Februar, 12.15 Uhr: Nach Explosionen von Postsendungen in der Lidl-Zentrale und bei einem Getränkehersteller in
Baden-Württemberg sowie einem verdächtigen Fund in Bayern geht die Polizei von einer Serientat aus. „Es ist ein Zusammenhang anzunehmen zwischen diesen drei Päckchen“, sagte die baden-württembergische Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz am Freitag in Stuttgart. Details zu möglichen Verdächtigen, Bekennerschreiben oder weiteren Ermittlungen machte sie nicht.

Auch Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) zeigte sich überzeugt: „Ich habe schon nach dem zweiten Fall eine Vermutung gehabt und habe sie nach dem dritten Fall auch“, sagte er. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.

Der Branchenverband ruft seine Mitglieder zu erhöhter Wachsamkeit auf. „Wir haben sie informiert, auf was bei der Paketannahme geachtet werden muss“, sagte ein Sprecher des Lebensmittelverbands der Deutschen Presse-Agentur. Die Poststellen sollen Sendungen aussortieren, wenn sie keinen bekannten Absender haben, Unebenheiten aufweisen oder ungewöhnlich schwer sind. Die Branche sei sehr emotionaler Kritik ausgesetzt, der an Hass grenze. Dieser äußere sich in sozialen Medien, E-Mails oder Drohanrufen. Da werde auf die Lebensmittelindustrie „eingedroschen“. Das sei in dieser Woche wieder sehr akut gewesen. Aber man vertraue auf die Ermittlungsarbeit der Polizei. „In der Vergangenheit wurden Briefbombenattentäter fast immer dingfest gefasst“, so der Verband.

Briefbomben-Alarm in ganz Deutschland: „Hipp“ sollte Ziel von Paketbombe werden

Update vom 19. Februar, 10.30 Uhr: Der Briefbomber von Süddeutschland: Eine 100-köpfige Sonderkommission (Soko) des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg und der Staatsanwaltschaft ist dem mutmaßlichen Täter (oder Täterin) auf den Fersen. Und: Immer mehr Details gelangen an die Öffentlichkeit.

Wie die Bild berichtet, war die dritte Paketbombe an Hipp adressiert, einen bekannten Hersteller von Babynahrung. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnten Spezialisten die Bombe in einem Paketverteilerzentrum am Münchner Flughafen entschärfen.

Mehr noch: Wie die Bild Zeitung weiter schreibt, stieß der Zoll nicht etwa durch Zufall auf das Paket mit dem gefährlichen Inhalt. Demnach gab es einen Tipp vom LKA in Baden-Württemberg. Am Dienstag war ein erstes Päckchen beim Hersteller des Erfrischungsgetränks Capri Sonne in Eppelheim explodiert, bei der Verpuffung wurde ein Mitarbeiter verletzt.

Am Mittwoch gab es eine weitere Explosion in der Verwaltungszentrale von Lidl, bei der drei Mitarbeiter verletzt wurden - eine Person davon schwer.

Briefbomben bei Lidl und Capri Sonne: Drittes Paket an Lebensmittelunternehmen in Bayern

Update vom 18. Februar, 18.56 Uhr: Nach den Explosionen einer Paketbombe in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm ist auch in München eine verdächtige Postsendung entdeckt worden. In der Nacht zum Donnerstag gelang es in einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München, das Paket abzufangen und zu entschärfen, wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Donnerstag mitteilten.

Das Paket war an ein Lebensmittelunternehmen mit Sitz in Bayern adressiert. Um welche Firma es sich handelt, ist nach aktuellem Stand noch unklar. In Baden-Württemberg hatte es neben der Explosion bei Lidl in Neckarsulm auch einen Vorfall bei einem Getränkehersteller in Eppelheim gegeben. Beide Orte liegen rund 60 Kilometer von einander entfernt.

Das Bayerische Landeskriminalamt sei eng in die Ermittlungen eingebunden. Derzeit prüfen Spezialisten sämtliche an den Tatorten und der entschärften Sendung gesicherten Spuren, um möglichst rasch dem Täter oder den Tätern auf die Spur zu kommen.

Großeinsatz in Neckarsulm: In der Lidl-Zentrale kam es zu einer Explosion.

Explosion in Lidl-Zentrale: Zusammenhang zu weiterer Paketbombe?

Update vom 18. Februar, 9.30 Uhr: Nach der Explosion in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm sind die Hintergründe noch immer unklar. „Unsere Ermittlungen dauern an, aber aktuell gibt es da nichts Neues“, erklärte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag. Von wem der Brief stammt, der am Mittwochnachmittag für die Explosion gesorgt hat, ist noch immer unklar. Auch ein mögliches Motiv des Absenders und die Frage, ob es zuvor eine Bombendrohung gegeben haben könnte, seien noch Gegenstand der Ermittlungen. Wie echo24.de* nun berichtet, soll vor allem ein Mitarbeiter bei der Explosion erheblich verletzt* worden sein.

Wie mehrere Medien nun übereinstimmend berichten, werde ein Zusammenhang zu einer weiteren Explosion untersucht. Ganz in der Nähe, im benachbarten Rhein-Neckar-Kreis, hatte es bereits am Dienstag ebenfalls eine Explosion gegeben. In den dort angesiedelten „Wild-Werke“ wird unter anderem Capri Sun produziert. Wie unter anderem der SWR berichtet, soll auch hier ein Paket explodiert sein, ein Mitarbeiter sei dabei leicht verletzt worden. Obwohl die Hintergründe auch in diesem Fall bislang unklar sind, soll das Paket ebenfalls kurz bevor es geöffnet wurde, angeliefert worden sein.

Explosion in Lidl-Zentrale: Polizei bestätigt Paketbombe - Entschärfungs-Kommando im Gebäude

Ursprungsmeldung vom 17. Februar 2020: Neckarsulm - Schock-Nachricht aus dem schwäbischen Neckarsulm! An diesem Mittwoch kam es in der Verwaltungszentrale des Discounters Lidl* zu einer schweren Explosion. Diese wurde laut Polizei „mutwillig“ herbeigeführt.

Explosion in Lidl-Zentrale in Neckarsulm - Polizei und Rettung mit Großaufgebot vor Ort

„Die Explosion wurde aufgrund eines Päckchens hervorgerufen“, erklärte ein Sprecher der Heilbronner Polizei Merkur.de*. Es handelte sich also um eine Art Paketbombe. „Durch die Explosion sind drei Personen verletzt worden, zwei Personen leicht und eine Person mittelschwer bis schwer. Die Rötelstraße ist weiträumig abgesperrt worden, die Einsatzkräfte sind vor Ort“, erzählte der Polizeisprecher weiter. Die Explosion habe sich um 14.50 Uhr ereignet.

Zum Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften gehört demnach auch ein Bombenentschärfungskommando. Wie die Heilbronner Polizei auf Nachfrage von Merkur.de* ferner erklärte, würden „Spezialisten vom Landeskriminalamt“ das Gebäude weiträumig nach „verdächtigen Gegenständen“ durchsuchen und diese gegebenfalls untersuchen.

Feuerwehr Neckarsulm.jpg

Explosion in Lidl-Zentrale in Neckarsulm: Polizei bestätigt Paketbombe - Bombenentschärfer vor Ort

Mehr als 100 Personen wurden nach der Explosion aus dem Gebäude evakuiert, Seelsorger kümmerten sich um die Mitarbeiter, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die verletzten Mitarbeiter wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Verwaltungszentrale des Discounter-Riesen Lidl befindet sich Neckarsulm (rund 25.000 Einwohner) in einem großen Gewerbegebiet zwischen Neckar und Autobahn A6. Eine Bombendrohung gab es laut Polizei im Vorfeld nicht. Wer steckt hinter der heimtückischen Tat? Das ist bislang völlig unklar, das gilt auch für die Hintergründe des Verbrechens.

Explosion in Lidl-Zentrale in Neckarsulm: Wer steckt dahinter? Kriminalpolizei nimmt Ermittlungen auf

Die Kriminalpolizei hat parallel zur Arbeit des Bombenentschärfungskommando die Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben von heidelberg24.de* prüft die Polizei aktuell, ob es einen Zusammenhang mit einer Explosion beim Capri-Sun-Hersteller ADM Wild in Eppelheim am Dienstag gibt. (pm) *Merkur.de, echo24.de und heidelberg24.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Leonard Buchner via www.imago-images.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion