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Unglaubliche Geschichte aus Regen

Eltern lassen Kinder nach Autopanne zurück: Großeinsatz verhindert Tragödie

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Landkreis Regen - Zwei Brüder sind in der Nacht auf Samstag, 1. Februar, in Niederbayern stundenlang umher geirrt und sorgten damit für einen Großeinsatz der Polizei. Die Rettungskräfte fanden die beiden schlussendlich total entkräftet und unterkühlt. Vor allem das Verhalten der Eltern wirft Fragen auf.

Eine fünfköpfige Familie war am Freitag, 31. Januar, mit ihrem Auto auf dem Weg in eine Pension in Tschechien. Am Nachmittag jedoch war die Familie auf eine gesperrte Straße abgebogen und so kurze Zeit später in Not geraten.

Zwischen Bodenmais und dem Großen Arber (Landkreis Regen) blieb der Wagen im tiefen Schnee stecken. Da ein Abschleppdienst wegen der schlechten Straßenverhältnisse nicht an das Familienauto herankam, fuhren die Eltern mit einem Taxi weiter nach Tschechien.

Söhne unterkühlt und entkräftet

Die drei Söhne der Familie im Alter zwischen zwölf und 25 Jahren machten sich hingegen zu Fuß auf den Weg in Richtung der Pension am Arbergipfel. 

Irgendwann verlor der älteste Bruder (25) jedoch seine Geschwister und erreichte letztendlich alleine die Pension.  

Die 12 und 22 Jahre alten Geschwister waren ohne Licht und ohne Handy unterwegs und verirrten sich in der Folge. Als sich der Rest der Familie gegen 2 Uhr morgens große Sorgen machte, alarmierten der Bruder die Polizei. 

Kurz darauf rückte ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst und Bergwacht mithilfe einer Radarstation der Bundeswehr aus. 

Polizei kann sich Verhalten der Eltern nicht erklären

Gegen 5.15 Uhr wurde die Suche erfolglos eingestellt. Auf ihrem Rückweg fanden Bergwachtkräfte die Geschwister in den frühen Morgenstunden glücklicherweise dann doch noch.Die Brüder waren unterkühlt und entkräftet.

Warum sich die Familie wie oben beschrieben aufteilte, war für den Polizeisprecher unerklärlich. 

mz/dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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