Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Großeinsatz in München

Inferno in Freimann: Halle geht in Flammen auf – Rauchsäule über der Stadt

Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen: In einer Logistik-Lagerhalle an der Lindberghstraße in Freimann hat ein Brand einen Feuerwehreinsatz mit 110 Einsatzkräften ausgelöst.

München - Eine riesige Rauchsäule steigt in den Himmel, der Qualm brennt in den Augen, es sticht in der Nase. Feuerwehrleute eilen herbei, schaulustige Nachbarn sammeln sich in sicherer Entfernung. Das Inferno in Freimann*: Freitagmittag gegen 11 Uhr hat ein Brand in einer etwa 600 Quadratmeter großen Lagerhalle* einer Logistikfirma an der Lindberghstraße einen Feuerwehreinsatz mit 110 Einsatzkräften ausgelöst. Eine Person wurde leicht verletzt, sie wurde vor Ort kurz behandelt. Die Brandursache sei noch nicht geklärt, es werde ermittelt, teilt ein Sprecher der Polizei gestern mit. Auch die Höhe des Sachschadens sei noch unklar.

„Zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt“, sagt der Geschäftsführer der betroffenen Logistikfirma Go Express & Logistics Rüdiger Neumann. Um 10.45 Uhr habe er die Sirene gehört und erst gedacht, es sei Probealarm. Als er dann das Dach brennen sah, habe er das Gebäude als Letzter verlassen und sich mit seinen Mitarbeitern am Sammelpunkt getroffen.

Halle in Freimann in Flammen – Brandursache unklar

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Fest steht, dass in der besagten Halle Elektrostapler gelagert und geladen wurden. Abgesehen davon werden dort Akten und Messepapiere, aber keine Pakete aufbewahrt.

Eine Lagerhalle stand in Freimann in Flammen. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Auch Nachbar Markus Klausen, Mitarbeiter des Wertstoffhofs gegenüber, war Augenzeuge der Katastrophe: „Das Feuer war nicht zu übersehen.“ Er sei gerade mit seinen Kollegen in der Küche gewesen, als er es bemerkte. „Ein Azubi hat relativ abgedroschen gesagt, dass das Dach brennt. Da wollte ich auch direkt die Feuerwehr anrufen, aber ich bin nicht durchgekommen.“ Kein Wunder: Die Rauchsäule war in ganz München sichtbar. Dann sei auch schon die Polizei gekommen, habe sie auf den Hof evakuiert, erzählt Klausen.

Brand in Freimann: Stundenlange Löscharbeiten

Am Freitag gegen 12 Uhr teilt ein Sprecher der Feuerwehr schließlich mit: Das Feuer sei unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Der Einsatz ziehe sich, das Dach der Halle sei stark einsturzgefährdet, weswegen sie nicht direkt in die Halle könnten, um sie zu löschen. Ein Kran müsse das Dach abheben, damit die Einsatzkräfte von oben löschen könnten. Gleichzeitig gelte es zu verhindern, dass der Brand auf ein benachbartes Bürogebäude übergreift.

Auch Stunden später laufen die Nachlöscharbeiten, Teile der Fassade werden abgetragen, damit der aufziehende Sturm sie nicht davonweht. Offen bleibt an diesem Freitag (18. Februar), was das Feuer ausgelöst hat. Einig sind sich jedoch alle: Zum Glück ist niemandem etwas Schlimmes passiert. (Schuster/leo) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Käthe deKoe / dpa

Kommentare