Sturz mit dem Fahrrad

Nach tödlichem Sturz in Baugrube: Polizei hat dringende Bitte

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Eine Frau stürzte in diese Baugrube in Münster – und musste schwer verletzt geborgen werden. 

Sie stürzte in eine metertiefe Baugrube. Später erlag sie dann ihren Verletzungen. Nach dem tödlichen Vorfall bittet die Polizei nun um Hilfe – und ist auf der Suche nach einer ganz bestimmten Person.

  • Frau nach Unfall verstorben
  • Sturz in metertiefe Baugrube
  • Gutachter soll Ursache ermitteln

Update vom 25. Juli 2019: Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass eine Frau im westfälischen Münster bei einem tragischen Unfall ums Leben kam: Die 77-Jährige war in eine metertiefe Baugrube gestürzt und erlag wenige Tage später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Nun richtetet sich die Polizei mit einer dringenden Bitte an die Bevölkerung. Die Polizei in Münster ist nach dem schrecklichen Unfall nun auf der Suche nach einer wichtigen Zeugin.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sich kurz vor dem Unfall eine junge Studentin auf ihrem Fahrrad hinter der Verstorbenen aufgehalten habe. Die Polizei erhofft sich wichtige Hinweise zum Unfallhergang von der Frau und bittet sie dringend, sich bei den Beamten in Münster zu melden: 0251 27 50.

Münster: Aus metertiefer Baugrube geborgen - Frau stirbt an schweren Verletzungen

Update vom 10. Juli: Rund eine Woche nach ihrem Unfall ist die Frau aus Münster nun verstorben. Sie war am 2. Juli in eine metertiefe Baugrube auf der Steinfurter Straße gestürzt und musste daraus geborgen werden – mit schweren Verletzungen. Denen ist sie in dieser Woche erlegen.

Da sich bislang keine Zeugen bei der Polizei gemeldet haben, muss nun ein Gutachter für die Aufklärung des Falles sorgen. Die ersten Ermittlungen der Polizei legen die Vermutung nahe, dass die Pedelecfahrerin an der gesicherten Baustelle vorbeifuhr – dann aber plötzlich stürzte. Die Gründe sind unklar. Es steht die Frage im Raum, ob ein Fahrfehler der Frau die Ursache war, oder die Baugrube nicht ordnungsgemäß gesichert wurde.

Münster: Frau schwer verletzt aus metertiefer Baugrube geborgen

Erstmeldung vom 4. Juli 2019: Als eine Frau in Westfalen kürzlich mit ihrem Elektrofahrrad die Steinfurter Straße nach Nienberge entlang fuhr, passierte sie am frühen Morgen eine Baustelle. Diese blockierte einen Teil des Radweges, wie msl24.de berichtet. 

Die 77-Jährige fuhr an der gesicherten Baustelle in Münster vorbei, fiel dann aber plötzlich und stürzte in die Grube – so zumindest die ersten Ermittlungen der Polizei. Die Ursache für ihren Sturz konnten die Beamten bisher aber nicht klären. 

Straße in Münster für Rettungsaktion gesperrt

Zeugen riefen die Polizei, sodass die Frau aus Münster wenige Zeit später von Rettungskräften aus der Baugrube geborgen und in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Für diese Rettungsmaßnahmen musste die Steinfurter Straße am Dienstag komplett gesperrt werden. Außerdem stellten die Beamten noch das Pedelec der 77-Jährigen sicher.

Die Frau aus Münster hatte sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zugezogen, berichtet die Polizei. Von einem Schwerverletzten sprechen die Beamten, wenn die verunglückte Person mindestens 24 Stunden zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus bleiben musste. 

Mehr Glück hatte ein Mann, der die Niagarafälle hinuntersprang. Er überlebte wie durch ein Wunder und zog sich nur leichte Verletzungen zu.

Erst kürzlich kam es zu einer gefährlichen Situation für mehrere Menschen: Als ein Bus auf der Autobahn einen Reifen verloren, musste die Polizei aus Münster anrücken – den das Rad rollt direkt auf die Gleise und ein Zug näherte sich. Auch heizte ein Porsche-Fahrer neulich über die Autobahn bei Münster – direkt an der Polizei vorbei. Dabei war er 92km/h zu schnell unterwegs. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. 

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