Mutprobe an ICE-Strecke löst Großeinsatz aus

Stockstadt - Ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften sowie stundenlange Verspätungen - das waren die Folgen einer Mutprobe an einer ICE-Strecke.

Über eine ICE-Strecke rennende Kinder im Bahnhof Stockstadt am Rhein haben am Samstagabend einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Zudem kam es auf der Bahnstrecke zu stundenlangen Verspätungen. Ein ICE-Lokführer löste bei Tempo 160 eine Notbremsung aus, wie die Polizei in Groß-Gerau am Sonntag mitteilte. Die 10 bis 15 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren sprachen von einer Mutprobe. Verletzt wurde niemand. Beamte brachten die Kinder nach Hause und sprachen mit ihnen ein ernstes Wort.

Nach den ersten Meldungen über die auf den Gleisen spielenden Kinder hatte die Polizei einen Hubschrauber eingesetzt. Alarmiert waren Bundes- wie Landespolizei. Da zunächst ein Unfall nicht ausgeschlossen wurde, rückten auch Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Die Bahn setzte ihren Notfallmanager in Bewegung. Der Lokführer musste nach der Notbremsung von einem Kollegen abgelöst werden. Die Strecke war zeitweise gesperrt. Die Höhe des Schadens war unklar.

dpa

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