Wegen Papst Benedikt XVI.: Dieb gibt Beute im Beichtstuhl ab

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Papst Benedikt XVI. am 24. September in Freiburg (Baden-Württemberg). An diesem Tag lieferte ein Gauner unter dem Eindruck des Papstes seine Beute in einem Münchner Beichtstuhl ab.

München - Papst Benedikt XVI. hat einen Münchner Gauner zur Umkehr bewogen. Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, gab er unter dem Eindruck des Papstbesuches in Deutschland im Beichstuhl seine Beute zurück.

Anfang September dieses Jahres bemerkte ein Münchner Großhandelslehrling (19), dass seine EC-Karte fehlte. Beim Prüfen seiner Kontoauszüge stellte er fest, dass er Opfer eines Diebes geworden war. Mit seiner Karte waren an einem Geldautomaten 115 Euro abgehoben worden.

Zwei Wochen nach dieser Gaunerei, am Samstag, 24. September, besuchte der unbekannte Täter gegen 12.30 Uhr den Beichtstuhl einer Haidhausener Kirchengemeinde. Zu diesem Zeitpunkt weilte auch Papst Benedikt XVI. zu seinem Besuch in Deutschland. Der Heilige Vater machte auf den Ganoven laut Polizei einen großen Eindruck, so dass er beschloss, sein Seelenheil durch das Sakrament der Beichte wiederzuerlangen.

Papst Benedikt XVI. in Deutschland: Die besten Bilder

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Beeindruckt von diesem hohen Maß an Reue, erteilte ihm der Haidhausener Stadtpfarrer (53) die Absolution. Der reuige Dieb hinterließ die gestohlene EC-Karte und die am Geldautomaten erbeuteten 115 Euro Bargeld im Beichtstuhl. Der Pfarrer gab alles bei der Polizei ab.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Dieb. Der Pfarrer ist allerdings an das Beichtgeheimnis gebunden.

P.S.: An dem Tag, an dem der Dieb die Beute im Beichtstuhl abgab, sagte Papst Benedikt XVI. übrigens bei seiner Rede in Freiburg: "Liebe Freunde, Christus achtet nicht so sehr darauf, wie oft ihr im Leben strauchelt, sondern wie oft ihr wieder aufsteht."

fro

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