Tierpark Hagenbeck fassungslos

Nach Riesenotter-Attacke: Putzfrau im Koma

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Otter ernähren sich hauptsächlich von Fisch

Hamburg - Schlimmere Folgen als geahnt hatte der Biss des 20-Kilo-Otters, der vergangene Woche aus seinem Gehege im Tierpark Hagenbeck entwischte und eine Putzfrau anfiel.

Die 56-Jährige, die nach dem Angriff des 1,80 Meter langen Riesenotters in einer Hamburger Klinik liegt, musste nach Informationen der B.Z. zeitweise ins künstliche Koma versetzt werden. Möglicherweise wird die Frau einen Arm, in den sich das Raubtier verbissen hatte, nie wieder richtig benutzen können. Ihr droht außerdem eine Blutvergiftung.

Der Otter war zusammen mit einem Artgenossen durch ein Loch im Metall-Zaun aus seinem Gehege ausgebrochen. Die Frau hatte vor der Öffnung des Parks die Bänke vor dem Gehege gereinigt. Als der Otter vor ihr auftauchte, geriet sie in Panik und fiel hin. „Der Unfall tut uns sehr leid. Wir sind völlig fassungslos“, zitiert das Online-Portal die Sprecherin des Zoos. Beide Otter konnten mittlerweile eingefangen werden, der Zaun wurde repariert.

hn

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