Nach Selbstverbrennung: Sextäter tot

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Ein 71-Jähriger, der sich am Montag vor dem Koblenzer Landgericht angezündet hat, ist in der Nacht zu Dienstag verstorben.

Koblenz - Der 71-Jährige, der sich am Montag vor dem Koblenzer Landgericht selbst angezündet hatte, ist in der Nacht zum Dienstag an seinen schweren Brandverletzungen gestorben.

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Wie die Polizei mitteilte, war der Mann Anfang September 2010 wegen eines Sexualdelikts vom Landgericht zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Diese Strafe hätte er spätestens am Montag antreten müssen. Bevor er sich mit einer Flüssigkeit übergoss und in Brand setzte, hatte er einen Abschiedsbrief in der Nähe des Brandorts abgelegt. Der aus der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen stammende Mann lebte laut Polizei getrennt von seiner Ehefrau.

Zu dem Urteil machte die Staatsanwaltschaft Koblenz “aus Gründen des Opferschutzes“ keine näheren Angaben. Der 71-Jährige hatte noch gegen den Richterspruch Revision eingelegt, die vom Bundesgerichtshof am 17. Juni verworfen worden war, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Hund mit. Im Juli dieses Jahres habe der Mann eine Ladung zum Strafantritt bis spätestens 5. September bekommen. Dieser Zeitraum sei “üblich“, hieß es.

Bilder vom Ort des Geschehens

Sextäter verbrennt sich vor Koblenzer Landgericht

dpa

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