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Gefährliche Ablenkung

Mit Taschenrechner am Steuer: Makler berechnet eiskalt Provision bei voller Fahrt

Ein Mann sitzt auf dem Fahrersitz eines Pkw und bedient einen Taschenrechner. (Symbolbild)
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Nicht zu fassen, was manche Autofahrer sich am Steuer erlauben – Taschenrechner sind genauso verboten wie Smartphones. (Symbolbild)

Was Vorsicht und Logik gebieten, dazu sollte nun der Bundesgerichtshof entscheiden: Sind neben Smartphones am Steuer auch Taschenrechner tabu?

Karlsruhe – Für Handys und Smartphones gilt es schon seit Jahren. Man kennt es gar nicht anders – auch wenn sich viel zu viele nicht daran halten. Die elektronischen Geräte dürfen von Autofahrern während der Fahrt unter keinen Umständen genutzt werden. Das gilt natürlich nicht nur für Mobiltelefone – sondern für alle Arten von Geräten, die lebensgefährlich von der Konzentration auf den Straßenverkehr ablenken: Also auch für Taschenrechner. Diese Geräte dürfen ebenfalls nicht am Steuer benutzt werden. Diese Kuriosität stellte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe klar.

Ein für exakt dieses Vergehen bestrafter Autofahrer wird nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ein Bußgeld zahlen müssen. Der Immobilienmakler war im Jahr 2018 mit einem Taschenrechner in der Hand am Steuer erwischt worden. Er wollte ernsthaft bei voller Fahrt die Provision für einen bevorstehenden Kundentermin ausrechnen (Az. 4 StR 526/19). Alles zum Taschenrechner-Fall des unverantwortlichen Immobilienmaklers und den rechtlichen Hintergründen lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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