Zahlreiche Vorfälle in drei Wochen

Verstümmelt und getötet: Grauenvolle  Quälerei von Katzen beschäftigt die Kripo in Nordthüringen

Diese junge Katze wurde schwer verstümmelt: Die Polizei in Mühlhausen in Nordthüringen will der Tierquälerei schnell ein Ende setzen. 
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Diese junge Katze wurde schwer verstümmelt: Die Polizei in Mühlhausen in Nordthüringen will der Tierquälerei schnell ein Ende setzen. 

Verstümmelte und getötete Katzen: Besonders schwere Fälle von Tierquälerei beschäftigen derzeit die Kriminalpolizei in Mühlhausen in Nordthüringen. 

Passanten entdeckten zwei schwer verletzte Katzenjunge sowie die Kadaver mehrerer getöteter Katzen. 


Die Tiere waren nach Polizeiangaben derart verstümmelt, dass davon ausgegangen werden muss, dass sie im Vorfeld massiv gequält worden waren.

Massive Quälerei: Jungen Katzen fehlen Ohren und Schwänze

Den zwei Jungtieren fehlten Ohren und der Schwanz. Bei einem Tier war das Fell abgezogen. Die Kriminalpolizei hat das zuständige Veterinäramt in die Ermittlungen einbezogen. Dort wird ein Kadaver spurentechnisch untersucht. Derartiges Handeln ist nach Ansicht der Polizei nicht möglich, ohne das Spuren zurückbleiben oder andere Menschen etwas bemerkt haben.


Ermittler: Tiere wurden misshandelt und gequält

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tiere bei lebendigem Leib misshandelt und gequält wurden. Deshalb sucht die Polizei nun dringend Zeugen, den Menschen aufgefallen sind, die an den Händen, Armen oder im Gesicht auffällig viele Kratzspuren haben – möglicherweise mit Bissverletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten.

Schwere Tierquälerei - Kripo sucht dringend Zeugen und Hinweise

Die Beamten fragen: Wem sind Personen aufgefallen, die sich auffällig in der Nähe von Katzen bewegt oder gar Katzen eingefangen haben? Wer hat in Gärten oder Garagenkomplexen Katzenjammer wahrgenommen? 

Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Mühlhausen unter Tel. 03601/4510.

Erst im Sommer hatte eine grauenvolle Tierquälerei an einem Alpaka-Baby im nordhessischen Niedenstein für aufsehen gesorgt. Dem Jungtier wurden die Ohren abgeschnitten, woran es einige Tage später starb.

Im nordhessischen Kassel musste im Jahr 2019 das Tierschutzamt der Stadt 13 Mal eingreifen und privaten Tierhaltern ihre Tiere wegnehmen - die Vergehen reichten von starker Vernachlässigung bis zu Misshandlung.

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