Ladendiebstahl schlägt hohe Wellen

So hetzt die sächsische Polizei gegen Ausländer

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Chemnitz - Ein Grundsatz sollte für Polizisten ganz oben stehen: Die Gleichberechtigung. Doch nicht jeder Gesetzeshüter scheint das ernst zu nehmen - wie man an einem aktuellen Beispiel aus Sachsen sieht:

Wer Ladendiebstahl begeht und verhaftet wird, dem droht nach deutschem Gesetz ein Verfahren. So eines kann laut §153a StPO in einigen Fällen - gegen Auflagen - eingestellt werden.

Nicht so in einem aktuellen Fall aus Sachsen: Ein Mann stahl Waren im Wert von 34,85 Euro, die Chemnitzer Polizei eröffnete ein Verfahren, das anscheinend keinerlei Chancen auf Einstellung hat. Die Begründung des Sachbearbeiters: "Der Beschuldigte ist Ausländer."

Sein Anwalt, Mark Feilitzsch, veröffentlichte das polizeiliche Deckblatt zum Ladendiebstahl auf Twitter:

Er äußerte sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung zur Vorgehensweise der sächsischen Polizei: "Was tausendfach passiert, dass Ausländer anders behandelt werden als Deutsche, ist hier in wenigen Worten zusammengefasst."

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bp

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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